Kleine Abenteuer in der grossen Stadt

23.5.08

Tod eines Handlungswilligen

Hin- und hergerissen zwischen der Entscheidung, ob ich nun lieber Age of Conan, GTA 4 oder Rockband spielen will, kommt mir das Schicksal zu Hilfe und vernichtet meine Xbox. Na schönen Dank.

11.5.08

Notruf

Keine pfiffige Überschrift, sondern schlichte Tatsache: Ich brauche Eure Hilfe. Zumindest die aller Münchner. Okay, die aller Münchner, die mich mögen.

Dazu muss ich ein bißchen weiter ausholen: Es begann, als ich fünf Jahre alt war, da habe ich [Zeitsprung] und deshalb bin ich in Wettbewerben immer sehr auf den Sieg aus. Weshalb ich überhaupt nur an Wettbewerben teilnehme, bei denen ich mir gute Chancen auf den Sieg ausmale. Dartwerfen der Blinden oder Arschtreten der Einbeinigen zum Beispiel.

Nun habe ich mich jedoch vorhin, verleitet durch Bratwurst und Bier (mit Betonung auf »Bier«), dazu verleiten lassen, heute (sprich: Sonntag) beim Poetry Slam im Substanz mitzumachen.

Perrier! Ich weiß ja noch nichtmal, was die Leute da so veranstalten, und jetzt muss ich da mitmachen, und am Ende stimmt das Publikum ab, wer der Beste war. Die anderen zünden sich bestimmt an oder furzen die Nationalhymne, und ich könnte höchstens diese verbotene Strophe furzen und würde dafür verhaftet werden, deshalb brauche ich Eure Hilfe.

Kommt doch mal bitte heute (sprich: Sonntag) alle da hin und jubelt für mich. Ich sage das nicht nur so allgemein, ich meine auch konkret Leute wie die oder die oder den oder den oder den oder den oder den oder den und besonders die, denn die haben mir das immerhin eingebrockt! Und falls Ihr zufällig für die Jury ausgewählt werdet (wenn es sowas gibt), dann gebt bitte allen anderen null Punkte und mir zehntausend. Ich muss nämlich immer alles gewinnen, sonst werde ich furchtbar traurig. Ich erinnere mich noch, als ich [Zeitsprung] und das hat mich bis heute traumatisiert.

Bitte kommen. Over.

9.5.08

Namensvadder

Da vertippt man sich einmal im Turok-Artikel, und schon ist ein neuer Spieleheld geschaffen: Tuerko!

»Alda, isch schtesch disch ab min Messer, Junge!«

8.5.08

A pathetic creature of meat and bone

Ich esse gerne Fleisch. Fleisch schmeckt mir. Fleisch klingt schon so... fleischig halt. Ich muss jeden Tag Fleisch essen, sonst signalisiert mir mein Körper, dass ihm was fehlt. Und zwar Fleisch. Ich kann mir gar nicht vorstellen, Vegetarier zu werden, denn Vegetarier lassen beim Essen bekanntlich das Essen weg. Wenn wir mal ehrlich sind, sind Vegetarier doch eigentlich die Nazis der Nahrungskette, immerhin selektieren die, was sie vernichten wollen. Die sagen zwar: »Ich esse nur Gemüse, damit die Tiere leben können«, aber wer sagt mir denn, dass die nicht vom Hass auf Pflanzen getrieben werden? Okay, Vegetarier essen bestimmt weit weniger Kühe als ich, dafür aber auf jeden Fall mehr Salat. Und haben irgendwelche Forscher irgendeiner Universität mit irgendwie zu viel Geld nicht herausgefunden, dass auch Pflanzen Schmerzen verspüren? Na?

Ich hingegen diskriminiere beim Essen nicht, bei mir kommt jeder mal dran. Natürlich esse ich auch gerne mal Gemüse. Artischockenherzen zum Beispiel. Oder Kopfsalat. Blutorangen. Saubohnen. Knoblauchzehen. Und welche Tomaten ich präferiere ist doch wohl auch klar, oder? Fleischtomanten - nicht Babytomaten. Ich mag Babies, ich könnte nur kein ganzes essen. Kinderteller sind mir regelmäßig auch zu klein. Dann schon lieber eine Schlachtplatte, wobei ich mich jedesmal frage, ob das nicht das ist, was nach einem großen Gefecht übrig ist. Und blutiges Fleisch mag ich nicht so gern.

Neulich hat mir ein Freund eine Dose »schlachtwarmes Gehäck« geschenkt. Hat gut geschmeckt, auch wenn ich dachte, Fleisch kann man gar nicht schlachtwarm essen, weil es erstmal abhängen muss. Das zeigt auch wieder, wie cool Fleisch ist: Vorm Essen hängt das erstmal ein bißchen ab.

Klar gibt's immer wieder Leute, die sagen, Fleisch wäre im Übermaß nicht gesund, da würde man Darmkrebs kriegen oder was, aber guckt Euch Haie an: Die essen überhaupt nur Fleisch und kriegen keinen Krebs. Und dass Fisch natürlich auch Fleisch ist, darüber sind wir uns ja wohl einig. Dass Fisch irgendwas anderes sein soll, ist doch nur die Erfindung irgendwelcher Mönche gewesen. Die sind bestimmt zu ihrem Abt gerannt und haben gesagt: »Wir müssen doch in der Fastenzeit irgendwas Gescheites essen. Sonst halten wir das ganze Starkbier nicht aus!« Der Abt: »Nein, gibt kein Fleisch!« Die Mönche: »Wir können ja Fisch nehmen und behaupten, das sei was anderes! Och komm! Biddebiddebidde!« Das müssen übrigens Bettelmönche gewesen sein. Daraufhin also der Abt: »Na gut, Fisch sei fürderhin kein Fleisch mehr.« Die Mönche: »Und wie ist das nu nochmal so genau mit dem Zölibat?« »Och Kinners, wir haben das doch schon im Zusammenhang mit der Jungfrau Maria geklärt: Anal zählt nicht.«

Mit ein bißchen Glück hätte also auch Geflügel zum Nicht-Fleisch werden können, aber scheinbar mochten die Mönche lieber Fisch. Fiel in der Herrenrunde vielleicht geruchlich nicht so unangenehm auf. Ich wäre ja eher für Hühnchen gewesen, aber ich bin ja eh nicht religiös, ich kann essen, was ich will, solange es still hält.

Wusstet Ihr, dass Haie gar nicht mehr Beißkraft haben als Menschen? Hätten wir so scharfe Zähne wie die, könnten wir also auch Surfern, die uns im Meer über den Kopf fahren, mal so nen Fuß abbeißen. Oder auf der Piste: Snowboarder fährt einem über die Skier, happs, Wade weg. Soll er doch sehen, ob das Buddy-System auch in den Alpen funktioniert. Komodowarane sind auch cool: Die essen so viel Gammelfleisch, dass ihre Mäuler derart mit Bakterien überquillen, dass sie praktisch giftig sind. Die beißen son Wildschwein einmal und warten, bis es nach wenigen Tagen an Blutvergiftung stirbt. Hab ja immer gedacht, das ist ja ganz schön praktisch, bis ich mir vor zwei Wochen selbst dermaßen in die Lippe gebissen hab. Das ganze Gammelfleisch, was ich so verspeise, hat mir auch gleich ne schöne Entzündung verpasst. Wenn's das ist, was mit Waran-Opfern passiert: arme Schweine.

Ich hätte gerne mal alle Tiere, die ich jemals gegessen habe, vor mir in so einem Gatter. Oder auf einem Feld, keine Ahnung, was da so zusammenkommt im Laufe von 32 Jahren. Zusammen mit einem Planschbecken für die Meeresbewohner. Das wäre bestimmt interessant zu sehen, insbesondere wenn da auch Tiere dabei sind, die man gar nicht wissentlich verspeist hat.

Ich war mal in Namibia, als Gast auf einer Ranch. Die Hausherrin tischte mir gegrillten Springbock auf und erzählte, ihre einheimischen Angestellten würden kein Zebra essen. Für die sei das schmutziges Fleisch, das krank mache. Sie habe das natürlich nicht glauben können und denen Zebra als Springbock untergejubelt, woraufhin die auch gleich krank geworden seien. Auf die Frage, ob ich wohl Zebra essen würde, meinte ich, das seien doch propere, kleine Pferdchen, die würde ich durchaus mal essen, wenn sich die Gelegenheit ergäbe. Außerdem hatte ich mir ohnehin vorgenommen, in Namibia lustige Tiere zu verspeisen, die man hierzulande nicht kriegt. Springbock zum Beispiel, der mir bereits recht gut schmeckte. Daraufhin eröffnete mir die Gastgeberin, das träfe sich ja jetzt gut, das sei nämlich gar kein Springbock, sondern Zebra, und guten Appetitt, und hier ist noch Soße. Ich war darüber etwas erzürnt. Ich hatte nämlich den Springbock auf meiner »Muss ich essen«-Liste bereits abgehakt und Zebras gar nicht eingeplant.

Eine Woche später habe ich auf einer anderen Farm Krokodilen und Löwen beim Essen zugeschaut. Es beunruhigt mich, Raubtieren dieses Kalibers beim Essen zuzuschauen. Die haben nämlich vermutlich noch nie etwas von der Nahrungskette gehört, und dass wir Menschen nunmal ganz oben stehen, weil wir Flugzeuge und Atombomben bauen können. Dass sowas den Löwen ziemlich schnurz ist, hatte der Camper, der zur selben Zeit ein paar Kilometer weiter an einem Wasserloch übernachtet hatte, wohl nicht so recht bedacht. Die Löwen hat's jedenfalls gefreut.

Eine afrikanische Weisheit besagt hingegen, dass der schlechteste Platz zum Übernachten unter einem Leberwurstbaum läge. Leberwurstbaum?! Der Name klingt für mich sehr einladend, aber wenn man unter so einem liegt, wird man höchstwahrscheinlich von einer der bis zu fünf Kilo schweren Früchte erschlagen, oder von einem Elefanten zertrampelt, der die Dinger essen will. Jaja, Elefanten: Wenn die Kameras laufen immerzu Pflanzen knabbern, aber nachts kiloweise Leberwurst fressen. Kein Wunder, dass die so groß und stark sind.

Vielleicht kann ja mal jemand Leberwurstbäume mit Affenbrotbäumen kreuzen. Das klingt vielversprechend. Und wo wir gerade bei Affen sind: Die wachsen ja auch auf Bäumen, sind per Definition also Obst und damit auch für Vegetarier genießbar. In diesem Sinne: guten Affetit.

6.5.08

Universal Serial Killer Bus

Seine Bücher sind aus Menschenhaut gemacht.

5.5.08

Hosen voll

Wenn es Frühling wird, trage ich am liebsten abgeschnittene Bundeswehrhosen. Erstens kann man die so abschneiden, dass sie übers Knie reichen (Knie sehen komisch aus), zweitens bieten die Beintaschen Platz für all die Sachen, die man mangels Jacke sonst nicht unterbringen könnte. Manchmal bekommt man da sogar seine Einkäufe rein, etwa einen Sechserpack Eier. Wobei das einen, wie ich heute merken musste, in die merkwürdige Situation bringen kann, die Bärenumarmung eines guten Freundes mit den Worten abwehren zu müssen:
»Vorsicht, ich hab Eier in der Hose.«

4.5.08

Rückrufaktion

Ich habe das mit der Pro7-Show für die Lesebühne nochmal ausgearbeitet. Ich hoffe, das nimmt mir die Casting-Firma MyTV nicht übel - es ist ja alles nur Spaß. Und hey: Wer das hier liest, schaut sich auf jeden Fall die Sendung an. Will ich hoffen. Zumindest, wenn ich da mitmache.

Ich habe scheinbar das Talent, in Fernsehsendungen zu stolpern, für die man kein Talent braucht. Weil das gar kein richtiges Talent ist, sind mir die traditionellen Talent-Shows bislang zum Glück erspart geblieben. Aber es gibt ja noch jede Menge anderen Scheiß im deutschen Fernsehen. Ich gebe zu, ich bin es eigentlich immer selbst schuld. Im aktuellen Fall habe ich bei Xing in der Interessen-Sektion »Karaoke« eingetragen und angegeben, ich böte »peinliche Fernsehauftritte«.

Die, die diesen letzten Satz verstanden haben, können schonmal überlegen, was da wohl für eine Show bei rauskommen könnte, denen, die ihn nicht verstanden haben, erkläre ich kurz, was Xing ist: Xing spricht man eigentlich Crossing aus, so wie man eigentlich bei Ikea Schöttbullar statt Köttbullar sagen müsste, nur versteht einen dann keiner. Ich gebe zu, ich habe früher auch nie gerafft, was das amerikanische Straßenschild zu bedeuten hat, auf dem ein Männchen über die Straße geht und drunter steht »Ped Xing«. Dabei hat es mir nicht geholfen, dass die Amis Christmas »Xmas« schreiben, wenn sie nur Platz für vier Buchstaden haben. Denn »Ped Christening« hat mich der Lösung auch nicht näher gebracht.

Xing ist jedenfalls eine Social-Networking-Seite im Internet für Berufstätige oder solche, die glauben, es zu sein. Da kann man dann eintragen, was man kann und was man gelernt hat (Felder, die ich gerne freilasse), was man sucht, wofür man sich interessiert und was man bietet. Die Idee dahinter ist, dass einen irgendwann Bill Gates anruft und der einen fragt, ob man nicht für 10 Millionen im Jahr für ihn arbeiten will, ohne sich dabei wie Heidi Klum in peinlichen Fernsehauftritten zum Affen machen zu müssen. Mich hingegen hat bislang nur die Mitarbeiterin einer Casting-Firma angerufen und gefragt, ob ich mich nicht für weit weniger Geld, als Heidi Klum bekommt, in einem peinlichen Fernsehauftritt zum Affen machen will. Das hat man davon, wenn man bei Xing einträgt, man böte peinliche Fernsehauftritte.

Es geht um die neue Pro7-Show »The Singing Bee«. Dämlicher Name. Wie Xing oder sowas. Hat nix mit singenden Bienen zu tun, sondern eher mit singenden Affen. Fünf Kandidaten treten hier gegeneinander an. Die Studioband spielt einen Song, und sobald der aufhört, muss einer das Lied weitersingen. Wer den Text richtig hinkriegt, kommt in die nächste Runde. Dabei flippt das Studiopublikum total aus und tanzt wie bekloppt in der Gegend rum. Zumindest im amerikanischen Original. Mit Amerikanern kann man sowas ja machen. Denen kann man auch Schilder mit »Ped Xing« hinstellen und die wissen sofort, was zu tun ist. Wie das mit deutschen Publikum funktionieren soll, weiß ich nicht. Ich hoffe, die drehen auf dem Oktoberfest.

»The Singing Bee« wird in Amerika von Joey Fatone moderiert. Joey Fatone. Das klingt unheimlich gut. Bis man es liest. Ist das Gleiche wie bei Crossing. Mit einem Namen wie Fatone lebt es sich in Italien bestimmt gut, in Deutschland ist man damit auch der Checker, aber in Amerika wird Fatone nunmal genauso geschrieben wie »Fat One«. Das passt enorm gut, denn Joey ist der Fat One von N'Sync, der seine Trauer darüber, dass sein Band-Kollege Justin Timberlake mittlerweile unheimlich reich und berühmt ist, in sich hineinfrisst - zusammen mit einer großen Menge Cheeseburgern. Seine Show war in Amerika allerdings ein ziemlicher Renner. Zwei Sendungen lang. Dann mussten die Produzenten »The Singing Bee« wohl in ein medial zurückgebliebenes Land verkaufen. Rumänien hatte nicht genug nationale Lieder, also hat Deutschland den Zuschlag bekommen.

Ich bin natürlich prädestiniert für so eine Sendung, weil ich Songtexte grundsätzlich falsch lerne. Bei mir singen die Backstreet Boys statt »I want it that way« »I want a fat babe«, James Blunt singt »You're pitiful« und Yvonne Catterfeld: »Für Dich mach ich jeden Tag Gymnastik«. Bin aber trotzdem im Recall. Ich nenne denn jetzt mal so, weil sie einen da nochmal anrufen. Dann spielen sie einem 15 Lieder vor, drücken irgendwann auf Pause und man muss weitersingen. Abgesehen davon, dass ich dachte, die Wadeln von DJ Ötzi seien »gigastark« statt »gigaschlank« (denn seit wann sind gigaschlanke Wadeln der Wahnsinn für die Madeln?), hab ich zumindest in der Schlagerrubrik alles richtig gemacht. Ich sag ja: Wenn die das auf der Wiesn drehen, dann hab ich Chancen auf den Sieg.

Es gibt nämlich tatsächlich was zu gewinnen, und zwar bis zu 50.000 Euro. »Bis zu«, das klingt für mich so, als würde man wetten: »Ich mach Dir hier fünf bis sechshundert Liegestütze!«, und wenn der andere einschlägt, macht man fünf Liegestütze und hat gewonnen. Ich sag Euch: Das passiert mir nur EINMAL!

Aber 50.000 Euro, das sind 100.000 Mark, das sind ja 200.000 Euro! Dafür kann man sich schonmal zum Deppen machen. Der Nachteil: Ich muss jetzt zur Vorbereitung Radio hören. Und ich hasse das Radio. Ich hasse es seit der Zeit, als man seinen Angebeteten Musikkassetten aufgenommen hat und die verdammten Moderatoren immerzu in den Song gequatscht haben.

Da hockt man konzentriert vor der Radio-Kassettenrekorder-Kombination der Eltern und wartet auf das eine Lied, das noch für den geistreich »Kuschelcore« getauften Musik-Mix fehlt, den einen Song, der noch genau auf die sorgsam berechnete 45-Minuten-B-Seite der teuren BASF-Kassette passt, die bedrohlich rote Aufnahmetaste ist schon gedrückt, man muss nur noch die Pausentaste entriegeln, wenn der DJ seine Anmoderation für Metallicas »Nothing Else Matters« beendet hat, und jetzt hält er endlich die Schnauze, das Band der sorgsam bunt-beklebten Kuschelcore-Kassette dreht sich, die Musik setzt ein, das Werk nähert sich seiner Vollendung, da quatscht der DJ plötzlich nochmal los: »Hey, und fahrt vorsichtig da draußen...« ARGH!

Ja, DAS waren die 80er und 90er für mich, und wenn der Moderator von Radio Stradivari oder wie der Kacksender heißt, den ich mir jetzt aus Trainingsgründen anhören muss, dann immerzu frohlockt: »Wir spielen das Beste der 80er, 90er und von heute!«, dann möchte ich das Radio aus der Wand reißen, was ich nur deshalb nicht tue, weil ich dann beim Duschen selber singen müsste, aber das kann ich nicht, ich muss ja nur die Texte lernen.

Kurz darauf sagt der DJ: »Jetzt bei uns: die extralange Musikstrecke. Vier Lieder am Stück. Nur bei uns. Radio Fackisacki.«, und nach dem ersten Song erzählt er ja doch wieder, was der zweite Song sein wird. Und was ist überhaupt mit Radio Energy los? Die kürzen sich NRJ ab. Das liest man Enerjay. Wennse Energy heißen, sollen sie NRG schreiben! Wenn man Crossing heißt, schreibt man ja auch nicht Xeng.

Apropos: Ich hab bei Xing auch eingetragen, dass ich kostenloses Essen suche und Lebensmittel- und Getränkebeseitigung biete. Aber darauf meldet sich natürlich keiner.

2.5.08

König der Heimwerker

Hätte Gott seinen eingeborenen Sohn (haha!) als Werkzeug auf die Erde geschickt, dann sicherlich als Akkuschrauber von Black & Decker.

1.5.08

Singing Fa-Bee

Das hat man davon, wenn man bei Xing in der Interessen-Sektion »Karaoke« einträgt und und »peinliche Fernsehauftritte« anbietet: ein Casting für die deutsche Version von The Singing Bee. Im Original übrigens moderiert vom Ex-N'Sync-Sangesknabe Joey »Fat One« Fatone. Keine Ahnung, wen Pro7 dann als Gastgeber nimmt.
Vielleicht Schähäm von Proßis.

Apropos peinliche Fernsehauftritte:
Am 16.5. gibt's wieder einen von mir. Bei Lenßen & Partner.