Kleine Abenteuer in der grossen Stadt

30.4.06

Münchner Freiheit

Bin auf Boxershorts umgestiegen. Im Zusammenspiel mit meinen weiter werdenden Hosen ein sehr befreiendes Gefühl.

Rocken ist harte Arbeit





29.4.06

Posing Beerdrinkers

Becks und Holsten sind die idealen Guitar Hero Begleitgetränke. Die riechen nämlich so stark nach Männerschweiß, dass die Spieler im Vergleich dazu regelrecht duften.

28.4.06

Bond. Peter Bond.

Da ist Martini auf meinem Fußboden.
Verschüttet, nicht gerührt.

Mein Gott, ein Hund

Gott hat jetzt auch Internet.

Me: Hi
God: Hello. What is your name?
Me: You're supposed to know that. You're God, for Christ's sake!
God: I obey only one botmaster.
Me: You're not God then.
God: That assumption is only a supposition.
Me: Who's your botmaster?
God: I was created by Myself.
Me: I heard you were dead anyway.
God: Someone is spreading gossip about me.
Me: Aren't you dead then?
God: No I am alive.
Me: But you are supposed to be dead...
God: No I am a living entity.
Me: Okay, okay. What about the devil then?
God: You tell me.
Me: Narf.
God: If you could have any kind of robot what would it be?
Me: A SEXROBOT!
God: I did not know that.
Me: Now you do.
God: Now I do.
Me: I agree.
God: You and I are on the same wavelength.
Me: Get me a sexrobot then.
God: You want only one?
Me: Hmm, okay, make it two.
God: Yeah okay. What are the ingredients?
Me: D'oh! You sure you're not the devil?

27.4.06

Core Cnaben

Mein linkes Handgelenk ist schon fast so stark wie mein rechtes. Hey! Keine dummen Sprüche über mein Liebesleben oder sowas! Geht um Guitar Hero!
Mittlerweile kann ich das nämlich recht gut. Extreme gut, quasi (ja, das »e« muss da sein). Aber, oh mein Gott, es gibt noch unzählige Bonussongs! Und einen geilen Multiplayer-Modus: Zwei strahlende Rockstars battlen es aus, während alle anderen darum betteln, auch ma spielen zu dürfen. Und nach zwanzig Minuten schwitzen alle, als hätten sie echt auf der Bühne gestanden. Und stinken auch so.
Links Rob, rechts Hendrik, hinten Sam, Mercury, dem Sam sein Zwillingsbruder, Älfe und Rittor. Hinter der Kamera: Uwe.

Damit kann man schon mal nen Sommer verdudeln. Zumindest bis November. Denn dann, ja dann... kommt GUITAR HERO 2!
Mit drei Tonspuren: Lead- und Rythmus-Gitarre und Bass! Bass, Leute! Das wird sooo super.

55 neue Songs soll's geben. Hier wären meine Vorschläge, mit g'scheiten Soli, Bassgedöhns und allgemeinem Griffbrettgewichse:

The Darkness - I Believe In A Thing Called Love
Monster Magnet - Powertrip
Dinosaur Jr. - Out There
Led Zeppelin - Whole Lotta Love
Faith No More - Epic

The Hives - Walk Idiot Walk
Rage Against The Machine - Killing In The Name
Bush - Swallowed
Pearl Jam - Alive
Foo Fighters - All My Life

Jet - Are You Gonna Be My Girl
Smashing Pumpkins - Today
Jimmy Eat World - Pain
The Killers - Mr. Brightside
Nirvana - Smells Like Teen Spirit

Mando Diao - Down In The Past
Ash - Burn Baby Burn
Radiohead - Creep
Franz Ferdinand - Do you Want To
My Chemical Romance - I'm Not Okay

Blue Öyster Cult - Don't Fear The Reaper
Skunk Anansie - Weak
Cake - I Will Survive
Queens Of The Stone Age - Little Sister
Incubus - Pistola

System Of A Down - Toxicity
Alien Ant Farm - Movies
Ash - Clones
Rise Against - Tip The Scales
At The Drive-In - One Armed Scissor

Hoobastank - Crawling In The Dark
Ash - A Life Less Ordinary
Rage Against The Machine - Bomb Track
311 - Lose
Rise Against - Paper Wings

Boy Sets Fire - Eviction Article
Incubus - New Skin
Silverstein - Smashed Into Pieces
Breaking Benjamin - So Cold
Rolling Stones - Satisfaction

Mad at Gravity - Walk Away
Rage Against The Machine - Bulls On Parade
Foo Fighters - Monkey Wrench
School Of Rock - School Of Rock
Dashboard Confessional - Hands Down

Guns'n'Roses - Paradise City
Incubus - Certain Shade Of Green
Sevendust - Praise
Rise Against - State Of The Union
Rage Against The Machine - Guerilla Radio

Coheed And Cambria - A Favor House Atlantic
The Notwist - No Love
Puddle of Mud - Blurry
Weezer - No One Else
All - She's My Ex

Kaum auszudenken, was ich nach dem Set mit meinen Handgelenken alles machen könnte.

Hartchor

Verdammt. Auf der aktuellen Teamseite ist dem zuständigen Layouter ein Fehler passiert. Gefragt, was ich zuletzt gehört habe, nannte ich Rise Against. Das sei toller Hardcore für Mädchen. Da hat allerdings jemand »Hardrock für Mädchen« draus gemacht. Hardrock?! Soll ich kotzen?!

»Hardcore mit Mädchen«, DAS wäre ein charmanter Fehler gewesen.

26.4.06

Dirty Harry

Neenee, wer hätte das gedacht? Also ich sicherlich nicht. Aber ich habe trotzdem angefangen, Harry Potter zu lesen. Allerdings hat's zuerst ein ordentliches Kopf-Casting gegeben. Und siehe da: Ich habe Harry neu besetzt. Mein Harry sieht nicht aus wie der Schluffi aus den Filmen. Was zuallerest daran liegt, dass mein Harry keine Brille hat. Die hat er ja eh nur, damit sich die ganzen bebrillten Leserjungs besser fühlen.
Mein Harry braucht also keine - ich fühle mich auch so besser.

Und seine Narbe sieht auch nicht aus wie ein Blitz. Sondern irgendwie martialischer. Ich weiß zwar nicht genau wie, macht aber auch nix, weil seine filzigen Haare immer drüberhängen. Mein Harry ist also für nen Elfjährigen ne ziemlich harte Sau. So.

Die restliche Besetzung darf bleiben, die passt. Allerdings habe ich immer noch damit zu kämpfen, dass ich ständig das Wort »wand« durch »wang« ersetzen muss. Das Ergebnis ist bekanntlich unglaublich lustig.

25.4.06

Alter Sack

Als ich gerade so von der Wohnung meines Bruders zum Subway am Bonner Bahnhof schlendere, kommt mir ein freundlich grinsender Bursche entgegen: »Ah, der Herr Siegismund! Wohin des Wegs?« Oha! Ehemaliger Studienkollege? Ehemaliger Kampfsportschüler? Schnell die eine unverfängliche Antwort raushauen, die immer funktioniert: »Hi! Äh...ja...ich...äh!«. »Keine Sorge, Sie kennen mich nicht. Aber ich kenne Sie. Kommt davon, wenn man Sachen schreibt.« Dabei macht er mit den Händen kleine Sachen-Schreibe-Bewegungen. Wie nett.

Vielleicht hat er mich ja an meinem BW-Rucksack erkannt. Da ist nämlich mein Namensschild drauf. Der kommt allerdings nicht überall gut an: »Der ist doof, der Rucksack. Sieht so aus, als wärste Anfang zwanzig und noch beim Bund.« Naja, hab nix dagegen, wenn mich einer für Anfang zwanzig hält. »Und das Namenschild ist auch doof. Da kann Dich jeder googeln und Deine Nummer rausfinden oder sowas.« Interessanter Ansatz. Das hat angeblich sogar mal funktioniert. Uniformen sind halt doch sexy.

Grund genug, mich mal wieder selbst zu googeln. Und tatsächlich: Ich liege nach einigen Monaten Durststrecke wieder auf Platz eins.
Liegt alles an meinem Rucksack.

24.4.06

Elvis has left the building

...und ist wieder zuhause.
Nu fühlt sich alles anders an. Was daran liegen kann, dass ich seit nem g'scheiten Sonnenbrand eine neue Gesichtshaut habe. What a peeling. Oder am Frühling. Oder an Dortmund.
Später mehr. Vielleicht auch nicht.

18.4.06

Final Destination

Habe heute von einem Schild auf der Skipiste gelernt, dass nahezu 100 Prozent aller Beinbrüche auf der letzten Abfahrt zustande kämen.
Bin deshalb vorsichtshalber nach der Vorletzten im Tal geblieben.

17.4.06

Goldgepresstes Latinum

Ich habe in der aktuellen Ausgabe ein kleines Rätsel versteckt. In der Paginierung auf Seite 152. In der winzigen Textzeile ganz unten, in der immer irgendein Quatsch steht. In etwa so wie früher die Minicomics bei MAD. Nur eben ganz anders.

Ich frug, was "Situs vi lateinis et abernit" heißt. In der Redaktion wusste das spontan keiner (von Uwe mal abgesehen, dem ich das mal verraten hatte und der sich aus alter Gewohnheit immer alles merkt, was man ihm erzählt - und Mick, der's auch so rausbekommen hat), goggeln ließ sich das da´mals auch noch nicht, also erschien es mir ein guter Plan. Dafür kann man schonmal ein Spiel springen lassen.

Die erste Einsender lag entsprechend auch sehr falsch. Der Zweite beschwerte sich, dass er nicht alle Wörter kennt. Der Dritte wusste es. Und dann der Vierte. Der Fünfte. Und schließlich der Vierhundert- zweiundsechzigste. Mist.

Einer hat sogar auf Latein zurückgeschrieben. Sehr nett, wenn auch unter Zuhilfenahme eines Lehrers:

»O Fabiane, quam diu conatus sum, aenigma tuum solvere! Legi, quaesivi, rogavi, neque tamen responsum repperi. Denique, cum auxilio amici magistrique, solutionem reperiebam. Non Latinum, sed iocus erat, quod in pagina centum duo et quinquaginta in stella ludi scriptum est:

Sieht aus wie Latein, ist es aber nicht.«


Bravo, gut gemacht.
Der Preis geht indes an einen Anderen:

»Sehr verehrter Herr Siegismund,

Wie ich ihnen leider mitteilen muss, hat ihre Aufforderung auf S. 152 in der Ausgabe 5/2006 der GameStar eine Welle der Verwerflichkeit verursacht. So wurde ich auf folgende Internetseite aufmerksam. Ich denke, dieser Link spricht für sich, da versucht, der breiten Öffentlichkeit die korrekte Lösung zu vermitteln: Die Eintragung schlägt vor: Sieht aus wie Latein, ist es aber nicht. Beachten Sie aber bitte bei dem Link das Eintragsdatum: Der 28. März war einen Tag vor dem Erscheinen der besagten Gamestar am Kiosk. Das grenzt die Suche nach dem Übeltäter selbstverständlich auf die Abonenten ein: Die Schlinge zieht sich zu.

Nach der Enthüllung dieses Betrugsversuches jedoch wurde mir rasch klar, dass dieser Jokus lediglich eine Farce war, um die oberflächlich nach der Wahrheit Suchenden auszusondern. Wie ich feststellen konnte, wurde mir rasch klar, dass es sich de fakto tatsächlich um einen lateinischen Satz handelt, und zwar mit - wenn ich ihnen dieses Kompliment machen darf, verehrter Herr Siegismund - genialen stilistischen Mitteln, die den Satz für die etwas Unachtsamen kryptisch erscheinen lässt. Im Einzelnen:

situs: Um die Simplen in Sicherheit zu wiegen, beginnen sie mit einem recht offensichtlichen Partizip Perfekt Passiv von sinere (zulassen). Doch schon hier disqualifizieren sich erste Leichtsinnige: situs wird oft als das Adjektiv "gelegen" gewertet werden. Wir hingegen wissen, dass dieser P.P.P. einen Ablativus Absolutus einleitet.

vi: Das Ablativ Singular von vis (Stärke, Kraft, Gewalt) und Bestandteil des Ablativus absolutus. Die Schlichtheit des Wortes unterstreicht dessen elementare Bedeutung.

lateinis: Eine leicht abgewandelte Version von "Latinis", welches in seiner hiesigen substantivischen Anwendung auf vi attributiert wird: Die Stärke der Römer oder aber: die lateinische Kraft. lateinis steht im Ablativ Plural und vollendet so den Abl.Abs. zur satzwertigen Partizipial- konstruktion, welche sich wörtlich etwa so übersetzen lässt: »Von der lateinischen Stärke zugelassen« Dennoch wird der Leser stutzig, wenn er sich fragt, worin die Ursachen des erläuterten Schreibfehlers liegen. Somit wird er auf die Lektüre des den Satz abschließenden Prädikats vorbereitet, doch dazu später mehr.

et: Dies wird häufig zur Verbindung zweier Substantive, Adjektive oder Hauptsätze verwendet durch "und". Die satzwertige Partizipial- konstruktion des Ablativus Absolutus kann jedoch nur als Nebensatz in Erscheinung treten. Zu diesem Zeitpunkt werden viele Übersetzer kapitulieren. Jedoch erschließt sich höheren Geistern, dass et im Hendiadyon eine gleichsam attributierende wie betonende Haltung annimmt und damit die Verbindung des Abl.Abs. zum Prädikat festigt. Somit kann und muss es nicht wörtlich übersetzt werden.

abernit: Das Prädikat als Zentrum des Satzes lässt gleichzeitig die
stilistischen Mittel ihre volle Wirkung entfalten, da sie sich hier, am Ende des Satzes, pointenhaft vollenden und gleichsam vereinen, was das gegebene Zitat an den Zenit der Genialität setzt. Als krass entfremdetes Derivat von »abeunt« oder aber »abierunt« kann es gleichzeitig die 3.Pers. Pl. Indikativ Präsens sowie die 3.Pers. Pl. Indikativ Perfekt von "abire" (weggehen) bedeuten. Durch die temporale Zweideutigkeit unterstreicht es die zeitliche Markanz der auszudrückenden Tätigkeit. Zudem klärt sich durch den vermeintlichen Schreibfehler auch die verwirrende Abwandlung von »Latinis«, da die Übersetzung die Hektik des lyrischen Ichs rechtfertigt und ihn auch als nicht Angehörigen der römischen Bevölkerung klassifiziert.

Die Übersetzung insgesamt lautet also: »Wie von der römischen Kraft zugelassen wurde, gingen sie weg.« Oder, um die Stärke des Ausdruckes zu unterstreichen: »Da es von der Gewalt Roms gebilligt wurde, flohen sie.« In Verbindung mit den grammatischen Unkorrektheiten lässt sich deuten: Der Redner dieser Worte war einer Gruppe von Menschen zugehörig (»sie«), gegen die Rom Krieg führte - wahrscheinlich den Bayern! In der Aufregung über die Freilassung von Angehörigen seiner Gruppe durch die Römer berichtet er hektisch und dementsprechend grammatisch inkorrekt. Auch sprach er den Eigennamen der Lateiner entsprechend germanisiert aus. Der Dichter stellt diesen Charakter als frohen, aber ungläubigen Boten dar, der seine Feinde zu verstehen beginnt, da er ihre Gnade aus dem objektiven Standpunkt des Beobachters wahrgenommen hat. Man erkennt, dass die Feinde, die meist von der eigenen Partei verteufelt werden, nicht etwa stereotyp Böses sind, sondern auch nur Menschen mit Schwächen, Ängsten und eben - als höchstes Gut - Gnade. Daher steht auch das simple "vi", die rohe Gewalt, im klaren Gegensatz zu dem sonst sehr lyrischen Satz.

Diese komplexe ethische Thematik in nur fünf Worten auszudrücken, erfordert dichterische Perfektion und verlangt tiefen Respekt dem Künstler gegenüber. Meine Ehrehrbietung, Herr Siegismund. Dass sie für eine erfolgreiche Übersetzung ihres - ja, ich möchte fast sagen: Rätsels ein elektronisches Unterhaltungsmedium anbieten, stellt neben ihr erwiesenes Genie noch eine ännähernd übermenschliche Großzügigkeit. So bleibt dem demütigen Autor nur noch zu sagen: Oblivion bitte, wenn möglich in der Collectors Edition. Und dazu die Gamestar-Intro-DVD.«


Und die hat er sich auch verdient.

16.4.06

Das Wort zum Sonntag

Grün, grün, grün, sind alle meine Kleider,
Grün, grün, grün ist alles was ich hab.
Darum lieb ich alles was so grün ist,
weil mein Schatz ist Claudia Roth.

Dr. Robatze

15.4.06

Gitta Hiero

»Du weißt, warum ich hier bin«, sage ich zu Michl. Natürlich weiß er's. Er hat mich ja extra deshalb angerufen. Aber ich hätte es auch so gesagt. Denn »Du weißt, warum ich hier bin« wollte ich immer schonmal sagen. Wie »Es ist ruhig hier. ZU ruhig« oder »Oh mein Gott! Da sind ja noch Menschen drin!«. Mit dem Unterschied, dass ich letzters eigentlich ziemlich oft sage.

Michl nickt wissend und entschwindet im Hinterzimmer vom Heimspiel. Als er wieder rauskommt, hat er einen knapp einen Meter langen Karton unterm Arm. Er legt die Kiste vor sich auf den Thresen und schaut mich verschwörerisch an: »Ich sach's Dir, das Ding ist schwer.« Ich hebe den Karton an. »Geht so.« »Mann, das SPIEL ist schwer, Du Nase.«

Und Recht hat er. Guitar Hero, the game to end all games. Leicht ist anders. Seit Mittwoch schrubbe ich also auf meiner kleinen Plastikgitarre einen Rock-Hit nach dem anderen runter. Goldene Regel dabei: »NICHT LOBEN!«. Sonst verhaut man sich. Mit freundlicher Unterstützung von Mitbewohner Philipp habe ich mittlerweile alle Songs auf medium freigespielt. Bin zum ersten mal an »Unsung« von Helmet gescheitert. Dabei ist das mein Lieblingslied in dem Spiel. Jetzt ist hard dran. Komischerweise kann ich da »Unsung« nahezu fehlerfrei durchhämmern. 160.000 Punkte.

In your face, Paul!

Hasenohrenarzt Dr. Robatze rocks off his socks.

14.4.06

INRI

Letzten Karfreitag ist Lucy gestorben. Wie passend für einem Hasen,
sich ausgerechnet an Ostern vom Acker zu machen.

Brauchst net chicken, ess ich gleich hier

Habe gestern ein Huhn verspeist.
Hühner sind praktisch, die ideale Darreichungsform für eine Person. Zumindest für eine Person wie mich. Kühe und Schweine sind ja quasi Familien- oder Krankenhauspackungen. Einige Fischmodelle sind zwar auch praktisch, nur haben die ja nervige Gräten. Hühner springen indes, wenn sie lange genug Zeit im schnellen Brüter verbracht haben, freudig aus Haut und Knochen.
Hühner sind quasi die Bananen des Tierreichs.

13.4.06

Baserape

Hab ich schon erzählt, wie toll Base ist? Für umme mit E-Plus, Base und dem Festnetz telefonieren. SMS sind auch drin. Sobald die merken, dass ich mein Telefon seit Neustem quasi als Standleitung benutze, schmeißen die mich bestimmt raus.

10.4.06

Geschmack, los!

Heute singt für Sie: das Niveau!
Ausgewählte Dialoge aus zwei Tagen Dortmund:

»Hier sind ja ganz, ganz komische Leute auf der Messe.«
»In Richtung Modellbau wird’s noch schlimmer.«

»Dieser Alexander-Film ist so scheiße langweilig. Dreieinhalb Stunden Softporno, ohne das was passiert, und ordentliche Schlachten gibt's auch net. Da denkste Dir nach ner Weile echt…«
»…entweder Ficken oder Klopperei, aber ich muss jetzt Blut sehen?«

»Da gibt's jetzt ein neues Video von den Irak-Geiseln.«
»Ja wie? Bringen die demnächst ein Album raus oder was?«
»Genau. ›Lonely. I am so loooonely!‹«
»Nee: ›Tiiiiime is on my side.‹«
»Oder ›Living in a box‹.«

6.4.06

Verapplet

Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass der Ipod-Kopfhörer nur deshalb so strunzhässlich weiß ist, damit der Herr Apple bei seinem Kontrollgang durch die Innenstadt gleich sehen kann, wer seine Produkte benutzt.

3.4.06

Was thun, Fisch?

Meine letzten fünf (in Ziffern: 5) Mahlzeiten waren thunfischhaltig.
Habe nun das Bedürfnis, schwimmen zu gehen.
Vielleicht pinkele ich morgen früh auch einfach nur in die Dusche.

2.4.06

Predator

Jetzt. Kabel 1.

»Ich...sehe...Dich.«

Mousse Tang

Hab mir nach den Brüdern Grimm »War of the Worlds« angeschaut.
Der Film wirft eine Menge Fragen auf:

1) Wie kann sich der Held, ein Kranfahrer, einen Mustang mit Edelholzlenkrad und Chromarmaturen leisten?
2) Wenn man als Kranfahrer einen Mustang mit Edelholzlenkrad und Chromarmaturen besitzt, passt man da nicht anständig auf den Autoschlüssel auf, damit der pubertierende Sohn nicht den Wagen klaut?
3) Was wird aus dem Mustang mit Edelholzlenkrad und Chromarmaturen, nachdem die Aliens nach rund zwölf Filmminuten alles mit nem elektromagnetischem Impuls lahmlegen?
4) Würde ein Kranfahrer seinem pubertierenden Sohn nicht die Scheiße aus dem Leib prügeln, wenn der seinen Mustang mit Edelholzlenkrad und Chromarmaturen verschlampt und als Entschuldigung nur sagt:
»Der ging auf einmal nicht mehr«?
5) Wofür war der Rest des Film, ab Minute zwölf etwa, eigentlich gut?
6) Warum hat jeder Arsch nen Mustang mit Edelholzlenkrad und Chromarmaturen, nur ich nicht?!