Kleine Abenteuer in der grossen Stadt

28.2.06

Kein Anschiss unter dieser Nummer

Bin gerade mal meine Ruflisten durchgegangen. Gewählte Nummern:

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*57#48355007*
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5555

Entweder ist gestern meine Tastensperre in der Hose aufgegangen oder ich habe Selbstgespräche geführt, an die ich mich nicht mehr erinnere.

Rhäuma

Weil die Stadt Bonn bereits auf Kamellekehrbetrieb umgerüstet hatte, gab's gestern trotz üblem Schneefall nur ein einziges Räumfahrzeug. Und das ist gleich nach Dienstantritt in nen Auffahrunfall verwickelt worden.
Diese Narren.

27.2.06

Helauscheiße ist das kalt!

Hier schneit's! Im Rheinland! Da schneit's sonst nie!
Gut, an Rosenmontag ist's immer kälter als normal, aber das hier spottet jeder Beschreibung.

Ich hab zwar Lederhosen an, aber ich bin doch kein echter Bayer!
Ich frier jetzt doch!

25.2.06

Nullkommanix

Es gibt Sachen, die verdrängt man mit der Zeit. Zum Beispiel, dass der Zug von Koblenz nach Bonn immer Verspätung hat. Im Laufe meines Studiums hab ich wahrscheinlich netto zwei Semester wartend auf Bahnsteigen verbracht. Und die Bahn ist natürlich auch heute noch genau so unzuverlässig.
Und Kölschgläser sind immer noch winzig. Selbst ein großes Kölsch ist mit 0,4 Litern immer noch zu klein. Deshalb hab ich auch früher immer Kristallweizen getrunken. Schmeckt zwar nicht, ist aber immerhin ein halber Liter.

Das einzige, was ich auch in 0,4 Liter respektieren kann, sind Witschos Cocktails. Und deshalb halte ich mich jetzt nicht länger mit Bloggen auf.

»Getränk is alle.«
»Zombie?«
»Selber.«
»Nee, soll ich uns einen machen.«
»Klingt gut.«
»Zombie ist böse.«
»Böse ist gut.«

Eschte Fründe

Ich bin ein unerträgliches Schwein was Langstrecken-Freundschaften angeht. Selbst auf Zuruf melde ich mich kaum, weil ich immer denke: »Ich möchte nicht nur zwei Zeilen zurückmailen, ich will richtig was erzählen!« Und dann klappt's doch nie, weil ich immer denke: »Huch, nee, zu wenig Zeit um große Geschichten zu verbreiten.« Aber was tolle Superfreunde auszeichnet: Sie verstehen das und tragen es mir nicht nach. Wenn ich das nächste Mal mit ihnen rede, ist es immer so, als hätte ich sie nicht schon wieder fünfmal hängengelassen.

Dafür danke ich Euch, Ihr Lieben. Ich meine mindestens Sarah, Witscho und Heiner. Euch zu Ehren schlage ich nun meinen Kopf dreimal auf die Tastatur. Selbstgeißelung quasi. Davon wird's nicht besser, aber ich hoffe, Ihr verzeiht mir. Wie immer.

nmb hj uz

Aua.

24.2.06

Grand Abschlepp Auto

Die Raubretter haben mir mein Auto abgeschleppt und ewig weit weg gelagert. Weggelagerer sind das! Und dafür haben mir die Wachser (Beleidigung geändert) dann auch noch über 200 Euro abgenommen!

200 Puls hab ich!

Bald!

Doooo.

Ein Glück hat mich gerade die Ansagerin im Koblenzer Hauptbahnhof mit ihrer heimischen rheinischen Ansage beruhigt: »Hätzlisch willkomme in Koplens!« Wenn man sich erstmal an das Bayrische gewöhnt hat, klingt Kowelenzer Platt gleich zehnmal dümmer als vorher.

Apropos dümmer:

Bild wie immer von Uwe, Nachbearbeitung wie immer von Rob.

23.2.06

Gewitter im Anzug

Vor GameStar hatte ich mal eine Phase, in der ich gerne mal Anzüge getragen hab. Im Sinne von Sakko und Hose. Dazu aber halt Turnschuhe oder Stiefel und T-Shirts. Und mit denen bin ich dann auch in Rockschuppen und verrauchte Kneipen gegangen. Weshalb ich überdurchschnittlich viele überdurchschnittlich stark stinkende Anzüge habe. Und weil die bei mir ebenso stark leiden wie alle anderen Klamotten (ich hab früher im Auftrag meiner Schwester ihre neuen Jeans innerhalb weniger Tage um Jahre altern lassen), würde ich mir nie einen Armani-Anzug für 1000 Euro kaufen. Aber Kollege und Fashion Victim Visarius hat genau das getan. Ich hoffe, der zieht ihn heute an, denn heute ist unsere »Spiel des Jahres«-Gala, und ich bin gespannt, ob ich mit meinem 100 Euro H&M-Cordanzug gegen Daniel anstinken kann.

Apropos anstinken: Ich hab den Anzug erstmal gewaschen. Das ist der Vorteil an Cord. Nur sieht das Ding jetzt irgendwie anderes aus als vorher. Das ist der Nachteil an Cord.

22.2.06

Bilddung

Wenn ich mich auf Fotos zum Affen machen will, tu ich sowas:


Wenn Rob mich auf Fotos zum Affen machen will, tut er sowas:


Wenn Uta mich auf Fotos zum Affen machen will, tut sie sowas:


Nachtrag: Pascal tut sowas offensichtlich auch, der Affe:

21.2.06

Wenn einer eine Reise tut, muss er was erzählen

Heute hab ich meinen Einreiseantrag für die USA ausgefüllt. Wegen der E3. Mein Gott, was die alles von mir wissen wollen...

Name Ihres Clans oder Stammes?
»Die Horde von Muh«. Hab aber lange nicht mehr WoW gespielt, weiß gar nicht, ob's die noch gibt. Aber mein BF2-Squad nenne ich immer »Bang Gang«.
Zählt das auch?


Haben Sie spezielle Fähigkeiten, zum Beispiel Kenntnisse über Waffen, Sprengstoffe, nukleare, chemische oder biologische Substanzen?

Ich bin Sani, Scharfschütze, ach, ich hab so ziemlich alle Abzeichen bis auf das mit C4/Claymore/Mine.

Haben Sie je an einem bewaffneten Konflikt teilgenommen, sei es als Kombattant oder Opfer?

Ja, als beides. Doch ich bemühe mich, eher Kombattant zu sein. Aber das mit dem Sprengstoff- Abzeichen, das dauert noch.

Sind Sie jemals verhaftet oder wegen eines Verbrechens verurteilt worden?

Öhm, ja, aber ich war schnell wieder draußen. Hat mich nur meine Waffen und ein paar Dollar gekostet. Hatte ja auch nur 30 Polizisten erschossen.

Haben Sie jemals kontrollierte Substanzen (Drogen) ungesetzlich in Umlauf gebracht?

Ach, das bißchen Schnaps und so. Das ist ja heute längst alles wieder erlaubt, also ist ja eigentlich gar nix passiert.


Sind Sie Mitglied oder Repräsentant einer terroristischen Organisation?

Nicht als Festangestellter. Ab und zu mal, okay, aber oft genug verhindere ich die Bombenanschläge auch.


Haben Sie jemals an Völkermord teilgenommen?

Ach, kommen Sie, Völker? Halloooo? Das waren Chinesen. Chinesen! Das ist ja nur EIN Volk. Wenn auch ein großes.



Sind Sie jemals aus den Vereinigten Staaten von Amerika ausgewiesen worden?

Nur im alternativen Ende. Eigentlich bin ich erschossen worden und vom Empire State Building gefallen.


Haben Sie eine signifikante übertragbare Krankheit oder gefährliche geistige oder körperliche Störungen?

Das ist nur ansteckend, wenn ich will. Körperlich und geistig fehlt mir überhaupt nichts. Nur Blut. BLUUUUUT. Und MORDE!

20.2.06

Photoshop bringt es an den Tag

Oder vielmehr der Trommelhirsch:


Jugend trainiert für Olympia

Nun gut, Snowboard fahren ist irgendwie cooler als Ski fahren. Aber alleine auf blauen Pisten rumzurutschen ist auch mit einem Snowboard ziemlich öde. Nachdem ich also Schwünge fahren konnte und ausreichend zufrieden mit mir war, habe ich nach zwei Stunden das große Brett gegen zwei einzelne getauscht. Auf so welchen komme ich nämlich ganz passabel Berge runter und so den anderen coolen Snowboardkindern hinterher.

Aber egal, Ski und Snowboard sind ja auch nur eine von vielen Subkategorien der nur in Fachkreisen bekannten, mehrtägigen Sportart Bierathlon. Und darin ist GameStar Meister, wie wir am Wochenende mal wieder bewiesen haben.


Eröffnet wurde der Bierathlon nach alter Herren Sitte durch 200 Meter Arschkraulen im beheizten Außenpool der Sportanlage, begleitet durch Schneeweitsprung am Beckenrand. Herausragender Sportler der Kategorie Schneeball mit dem rechten Trommelfell Fangen in dieser Saison: Robert »Robbit« Horn, der Sonderpunkte durch sein ergreifendes »AAAAAHH, aaaahh! Blute ich?!« einheimste.

Der zweite Turniertag begann spannend mit dem beliebten Handschuhverlieren: Hier brillierte Fabian »Supersiggi« Siegismund, der schon im Skibus seine Sportgeräte unauffällig unter sich ließ. Dank der leichtfertigen Äußerung einer unfairen Zuschauerin ging ihm der sichere Doppelsieg jedoch durch die Lappen: »Sie haben da drüben einen Handschuh verloren.« Siegismund daraufhin mürrisch: »Von wegen, ich habe sogar zwei verloren, und gerade da drüben einen wiedergefunden.«

Im ganztägigen Gondelkotzen in dieser Saison Kopf an Kopf: Siegismund und Hendrik »Hesse« Weins. Auch wenn beide vor der finalen Durchführung wiederholt scheuten - der Wille zählt. Altmeister im 50 Meter Scheuen war an diesem Wochenende jedoch Heiko »Berggans« Klinge, der den turnierrelevanten Pistenabschnitt seitwärts bezwang. Nach seinem Erfolgsgeheimnis gefragt, verriet der Meister: »Ey, ich fahr noch nicht so lange!«

Später am Tag sorgten die sonnigen Wetterverhältnisse endlich für ideale Bedingungen im Superschwitzen. Wie zu erwarten verdienter Sieger: Florian »Go with the Flo« Klein, der sich über seine Favoritenrolle schon zu Beginn der Wettkämpfe klar war: »Ich schwitz immer schnell.«

Im Anschluss an die Pistenwettbe- werbe folgte das Hüttenturnier. Schon vor Ankunft am fußläufig erreichbaren Wettkampfort der erste Sieg für GameStar, und zwar im 100 Meter Zurückfallen der Herren. Hier tat sich wiederum Robert Horn hervor: »Ich schau mal eben, ob hinten auch alle nachkommen.« Wenig später ein weiterer erster Platz für den sympathischen Glatzkopf - im Klimpern, einem exotischen Trinkspiel, in dem ihm nur seine Meisterschülerin Julia »JuHu« Huber gefährlich wurde.

Für Fabian Siegismund entwickelte sich der Abend zum Wechselbad der Gefühle. Er versagte nicht nur im Klimpern, sondern musste auch noch den Titel im dummes Zeug Reden an Weins abgeben. Mit multiplen Strafbier gesegnet konnte er dann aber doch noch im direkten Zweikampf mit Moritz »Lucas« Jäger das 300 Meter Hackenrutschen über frisch präparierte Piste gewinnen und schließlich das 2000 Meter Damenschleppen der Herren für sich entscheiden. Das Herrenschleppen der Damen wurde indes Mangels Teilnehmerinnen abgesagt.


Ihr seht schon, Bierathlon ist eine sehr komplizierte Sportart mit vielen Facetten. Da wundert’s mich nicht, dass es in diesem Jahr noch nicht olympisch ist. Aber GameStar trainiert schon jetzt für 2010.


Bilder 1, 5, 6 und 7 von Uwe.

19.2.06

Muskeln, Kater

Ist es nicht ein herrliches Gefühl, wenn man Körper und Hirn ein Wochenende lang so strapaziert hat, dass man außer in der Ecke liegen gar nichts mehr machen will? Noch nicht einmal bloggen?

P.S.: Das Schlimme dabei ist allerdings, dass man dann auch zu faul ist, sich irgendwo Schokolade zu besorgen. Ich staub mir jetzt erstmal ne Packung Kakaopulver rein.

17.2.06

Wenn Schweine fliegen lernen

So, ich geh jetzt Snowboard fahren. Kann ich zwar noch nicht, aber so schwer wird's nicht sein, wenn sogar Rob und Hendrick das können. Am Sonntag gibt's dann Bilder aus »Broken Bones I - Life in the Fast Lane«.

16.2.06

Nutten better to do

Mein Lieblings-Spieleboykott war bislang der gegen Hitman 2. Da hatten manche Gegner Turbane auf, und die tragen nach Ansicht der Glaubensgemeinschaft der Sikh nur Sikhs. Also große Pipapo-Petition, das Spiel wurde geändert.

Auf Platz zwei: Eine Beschwerde irgendeiner Sinti- und Roma-Vereinigung, die darüber klagte, dass in irgendeinem Aufbauspiel mit mittelalterlichem Setting die Charakterklasse »Zigeuner« enthalten sei. Nicht nur, dass das gefälligst Sinti oder Roma zu heißen habe, die Figur hätte auch noch besondere Fähigkeiten: Leute unterhalten und beklauen. Besagte Vereinigung hatte sich daher an die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien mit der Bitte gewandt, man möge das Spiel auf den Index setzen. Nachdem ich meine Lachattacken wieder halbwegs im Griff hatte, habe ich ihnen einen netten Brief geschrieben, in Sissi gäb’s doch auch Zigeuner. Dann hab ich nie mehr von denen gehört.

Da überrascht mich die Aufregung der Indianervereinigung American Indian Development (kurz: AID) kein bisschen: Die findet, dass ihre Vorfahren in Gun zu klischeehaft rüberkommen. Boooring. Da lob ich mir doch GTA. Alle hassen GTA. Von ein paar Hunderttausend Spielern mal abgesehen. Aber wer auch immer sich in amerikanischen Verbänden organisiert, der hasst GTA. Ganz sicher.

In GTA 3 haben die Jamaikaner über die Yardies beschwert, in GTA Vice City fühlten sich die Exilkubaner und Haitianer verarscht, Polizisten motzen eh, und seitdem man in GTA San Andreas mit der Hot Coffee-Mod Sexspielchen freischalten kann, hasst ganz Amerika GTA. Von ein paar Hunderttausend Spielern mal abgesehen.

Aber nee, einer geht noch rein (Wortspiel beabsichtigt), denn nun fordern amerikanische Nutten zum Boykott auf. Die Damen (und Herren?) vom Sex Workers Outreach Project USA (kurz: SWOP) finden’s nicht gut, dass man in GTA zwar seine Gesundheit steigert, wenn man sich eine Prostituierte ins Auto holt, aber gleichzeitig auch Geld verliert.
Ja, meine Damen (und Herren?!), hättet Ihr’s lieber, wenn man dabei Gesundheit UND Geld verliert? So wie in echt? Eben.

Außerdem: SWOP klingt mal echt bescheuert. Nennt Euch lieber World Hustler Organisation’s Righteous Entrepreneurs. Oder so.

15.2.06

Mit Ö

Ein überraschend komisches Gefühl, wenn man nach langer Zeit mal wieder mit jemandem telefoniert, der zum Abschied »tschö« sagt.

Placeboah ey

Hab heute gemerkt, dass ich von Schuppenshampoo Schuppen kriege.
Nu weiß ich auch wieder, warum ich keine Schmerzmittel nehme.

14.2.06

Punk in drublic

Walter hat heute Geburtstag und Sekt.
»Der Walter hat Geburtstag, tralalalalaaa, der Walter hat Gebutstag, tralalalalaaa. SCHALALALALAAAA, LALALALALALALALAAAAAA....«





Brought to you by Uwe, der auf dem ersten Foto seines Steckbriefes gerade mit einem selbstgebauten Panzer aus dem Ossi-Knast ausbricht.

Schönen Valendienstag!

13.2.06

O Canada

Das kanadische Rote Kreuz fordert derzeit Spielehersteller per Rechtsabteilung auf, sie möchten bitte Health Packs nicht mehr mit einem roten Kreuz versehen. Das Symbol (fünf rote Quadrate, die ein Kreuz auf einem weißen Hintergrund bilden) ist nicht nur eingetragenes Warenzeichen, sondern auch nach den Genfer Konventionen geschützt.

»Die Tatsache, dass das Rote Kreuz auch in gewalthaltigen Computerspielen eingesetzt wird, ist uns ein besonderer Dorn im Auge, steht das doch im direkten Konflikt zu den humanitären Prinzipien, für die das Rote Kreuz bekannt ist«, sagt David Pratt, ehemaliger kanadischer Verteidigungsminister, der nun für die internationalen Angelegenheiten des kanadischen Roten Kreuzes zuständig ist.

Mein Plan: Ich lasse mir den Schwarzen Kreis sichern. Wann immer jemand den Schwarzen Kreis benutzt, muss er zahlen. Dem stehen die identischen Schriftzeichen »O«, »0«, »o« und gleich. Ha, und da muss Kanada direkt mal für seine Hymne abdrücken!

»Ich will doch nur helfen...« »ICH STECH DICH AB, LIZENZBETRÜGER!«

12.2.06

Darth Vadder

Ich dachte ja, der da links sei der fieseste Vater der Welt. Oder der da. Aber was der hier mit seinem Stiefsohn veranstaltet, ist unfassbar gemein.

So unfassbar gemein.

Der Arme hat einen Knacks fürs Leben weg!

11.2.06

Hol's

Ich hab mich in letzter Zeit öfter mal fremder Leute Blogs durchkreuzt, und dabei immer wieder das gleiche Stöckchen gefunden. Ihr wisst schon, Stöckchen, diese Fragebögen, die sich Blogger zuwerfen. Man bekommt eins von irgendwo, beantwortet es und reicht es an andere Menschen weiter. Und dieses hier hat eine Reichweite, von der jeder Kettenbrief nur träumen kann. Nachdem ich's jetzt von Petra bekommen hab, mach ich auch mal mit.

Vier Jobs in meinem Leben:
Soldat. »Hey! Sie! Warum grüßen Sie nicht?!« »Von wem denn?« »Stehen Sie bequem!« »Naja, geht so...«
Kampfsporttrainer. »Pah! Ich bin 10 Zentimeter größer und 30 Kilo schwerer als Du, wenn ich wollte, könnte ich Dich platt machen.« »Okay, probieren wir's aus.« »Aaaaau! Bist Du bescheuert!? Das tut voll weh!«
Student. »Wie, Sie geben Ihre Klausur schon ab?« »Ja. Zu leicht.«
Jugendschützer. »So, nachdem ich den schädelapportierenden Mistköter angezündet hab, kann ich den auspinkeln und...« »Nu reicht's aber, Herr Siegismund. Ich hab auch nen Hund.«

Vier Filme, die ich immer wieder sehen kann:
Terminator 2. John: »Hey! You said you wouldn't kill anybody!« Terminator: »He'll live.«
Dune. Pieter: »It is by will alone I set my mind in motion. It is by the juice of Sapho that thoughts acquire speed. The lips acquire stains. The stains become a warning. It is by will alone I set my mind in motion.«
Full Metal Jacket. Hartman: »Where in hell are you from anyway, Private?« Cowboy: »Sir, Texas, sir!« Hartman: »Holy dogshit! Texas! Only steers and queers come from Texas, Private Cowboy! And you don't look much like a steer to me, so that kinda narrows it down!«
Highlander. MacLeod: »I am Conner MacLeod of the Clan MacLeod. I was born in 1518, in the village of Glamis, on the shores of Loch Shiel. And I am immortal.«

Vier Orte, an denen ich gelebt habe:
Koblenz: »Es ist ein Junge.«
Bonn: »Hi. Michael.«
München: »Servus, bin der Philipp.«
Ahso, vier Orte... nehmen wir noch Köln dazu. Da hab ich zwar nicht gewohnt, aber gelebt.

Vier TV-Serien, die ich gerne gesehen habe:
Danger Mouse. »Schnauze, Lübke.«
Captain Future. »Sie sind und bleiben eben eine Frau
Die Rote Zora. »Es leben die Uskoken!«
Robin Hood. »Roooobin. The hooded man.« Hab erst letztes Jahr verstanden, was die da singen.

Vier PC-Spiele, die ich gerne spiele:
System Shock 2. »I smell the rot of humanity. Welcome to my world, insect. I am Shodan
Battlefield 2. »You're the finest squad I ever set eyes on.«
Counterstrike. »Get outta there, it's gonna blow!«
Generals: »Search and Destroy!«

Vier Orte, an denen ich Urlaub gemacht habe:
England. »Meckt? Meckt?«
Frankreich. »Looky looky!«
Hawaii. »Hula hula!«
Dom Rep. »Clappy clappy!«

Vier meiner Lieblingsgerichte:
Spaghetti Bolo. »Das muss jetzt zwei Stunden köcheln.«
Pizza Spaghetti Bolo. »Wie, "wie kann man sowas essen"? In Stücke schneiden und rein in den Mund.«
Skihüttennudelpfanne. »Essen Sie das noch?«
Thai-Curry mit Huhn. »Und ne extra Portion Reis.«

Vier Webseiten, die ich täglich besuche:
Die, die, die und die.

Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre:
Da, da, da oder da.

Vier Blogger, die das mitmachen sollen:
Der, der, der und der.

10.2.06

The Corrector's Cut

Wenn man der nichts ahnenden Kollegin in ihrem Text rumpfuscht und »Herrje, da spiele ich lieber jeden anderen Weltkriegs-Shooter!« in »Herrje, da spiele ich lieber an meinen Titten rum!« abwandelt, diese es trotz Fettdruck nicht merkt, den Text abgibt und so die nächsten Korrekturinstanzen amüsiert, dann ist das eine lustige kleine Geschichte.
Wenn sowas mal ins Heft rutscht, ist das eine lustige kleine Antwort auf die Frage: »Und, wie sind Sie arbeitslos geworden?«

9.2.06

Danke schön, auf Wiederseh'n

Ich hab seit Dienstag einen Counter bei Blogcounter. Und Blogcounter hat seit geraumer Zeit eine Top-100-Liste der beliebtesten Blogs. Und dank Euch bin ich da gleich bei um die 90 eingestiegen. Gestern 88, heute 89. Klar, Platz eins ist noch 38.700 Besucher pro Tag entfernt, aber ich bin ja auch nicht Bildblog. Aber trotzdem ein wenig stolz. Daher: Vielen Dank für's Einschalten!

Ich hoffe, heute wieder einen Platz gutzumachen. Denn seit 20:15 Uhr läuft ja der Bundesvision Song Contest, moderiert von Janin Reinhardt. Und weil ich bei Google bislang schon öfters mal Anlaufstelle für »Janin Reinhardt nackt« war, bekomm ich heute natürlich wieder ein paar außerplanmäßige Besucher.
Lucas Jäger würde sagen: »Janin, ich liebe Dich doch!«

An all die, die hier gerade Janin Reinhardt nackt suchen: Die gibt's hier.
Na, ist das Bedürfnis jetzt weg?

Bei Google treiben sich eh grad nur Perverse rum. Was die Flut da noch so in letzter Zeit angeschwemmt hat, und wie ich helfen kann:

»will entjungfert werden«
Du bist entweder hässlich oder jung. Eins davon vergeht, keine Angst.

»wer will entjungert werden?«
Der/die da oben. Das nächste mal einfach Adresse dalassen, ich vermittele dann.

»wie kann ich phillip bumsen?«
Da musst Du Renata fragen.

»heiko has a small ding dong«
Da musst Du Nicole fragen.

»Fußball Fernseher Bier Fan Frau sauer«
Ein wohl weit verbreitetes Phänomen, und da landest Du ausgerechnet bei mir? Ich mag gar kein Fußball.

8.2.06

Schon gewusst?

Journalisten werden nach Anschlägen bezahlt.

Dieses Jahr mach ich Teheran. Und bin fleißiger.

7.2.06

Ihr seid allah bekloppt

So. Schnauze voll. Der Arsch ist ab. Der Käse gegessen. Der dänische, wohlgemerkt. Hab mir eben einen gekauft und fühle mich verwegen. 1,29 Euro beim Plus. Mit Weißschimmel und Rotrinde. 65% Fett in der Trockenmasse. Das macht ihn wesentlich schlauer als jeden dieser hirnlosen Vollspastis da rechts im Bild. Können die nicht alle vor Wut an Hirnblutungen sterben? Oder platzen?

Ja, platzen wäre gut. Ein Knall und aus. Wegen mir auch gerne 1200 pro Minute. »Jungs? Habt Ihr mal eben ne Minute? Ich hab hier 1200 Patronen, die müssen weg. Eine Minute reicht. Na gut, mit Rohrwechsel eineinhalb. Das sollte Euch der Märtyrerjob wert sein!« Oder sollte an der Karikatur mit den Jungfrauen etwa was dran sein? Sei's drum, wir haben jetzt jedenfalls auch Wüstenstiefel, deren Kleber sich bei Hitze nicht auflöst.

Aber ich bleibe gelassen. Ich bin nämlich mit Luzifer Chombos, dem Schokofanten Jesus im Bunde. Um dem ist es wurscht, dass ich überhaupt nicht an ihn, an Flaggen oder Karikaturen glaube. Der ist nämlich der Coolste.

Verdammt. Der vermeintlich dänische Käse kommt aus Mühlheim an der Ruhr. Allahs Rache hat mich schon am Sack.

6.2.06

For the Horde!

Ich war ja noch nie bei einem WoW-Raid dabei. Hab als Hexenmeister im PvP eh immer abgestunken und war immer viel zu lowlevelig.
Am Samstag dann Premiere. Reallife-Raid auf's Backstage. Mit den Lichtbrechern.

Treffen der Vorhut bei Braumeister Rob. Das Vorgehen planen. Erster Buff. »Wer gebufft ist, raus! Wie bei Onyxia halt!«. Vor dem Gasthaus schon der erste Ausfall, einer haut ab. Wohl keinen Bock auf Instanz. B00n.
Raidgruppe trifft sich am Hauptbahnhof. Wildes Gewinke und Gehüpfe. Mein Buff lässt aber schon nach, meine Succubus muss aufs Klo.

Mit der Zwergen-Bahn zum Backstage. Der Eingang der Instanz ist proppenvoll, ewig lange Wartezeiten beim Kleidermeister. Egal, dann bleibt der Mantel mit +10 auf Schwitzflecken eben an. Erstmal nachbuffen. Kurz in die Metal-Area gescoutet: zu hochlevelig. Also zurück in die Haupthöhle, wild tanzen, ausziehen.

Ein paar Alli-Arschlöcher rennen immer mit PvP an durch unsere Gruppe. Hombre zieht Aggro. Ich mach auch PvP an, merkt der Alli-Tank aber nicht. Egal, bin eh imba. Also weiter buffen und tanzen. Die Bar droppt Jägermeister.
Allmählich krieg ich Lags. Chatten geht auch nicht mehr so richtig. Will keinen Wipe riskieren, aber die anderen schaffen das wohl auch ohne mich. Die Succubus hat eh nen Schlafzauber abgekriegt. Heal please.

Mounts zu teuer, aber der Windreiter-Meister nimmt uns zu dritt für nur zehn Silber mit. Die Raidgruppe macht weiter bis das Backstage platt ist. XP für alle, aber das Ding droppt nur Pfandmarken. Dann alle heim, nur einer aus der Gruppe hat sich an den Schlafplatz einer flüchtigen Bekanntschaft gebindet.
Pech für ihn: Sie trägt eine Fellunterhose mit -5 auf Sex-Appeal. »Die war auf Bär geskillt, da konnte mein Main Tank die Aggro nicht halten.«

Wer braucht da noch WoW?

5.2.06

Gute Zeilen, schlechte Zeilen

Schlecht: Neun Euro Eintritt zahlen zu müssen, nur um Dosenmusik hören zu dürfen.
Gut: Neun Euro Eintritt zu verweigern und sich über den Spacken in der waiting snake vor einem lustig zu machen.
Schlecht: Mit besagter Belästigungseinlage dafür zu sorgen, dass der Türsteher zwei völlig anderen Typen den Eintritt verwehrt.
Gut: Den zwei anderen Typen damit je neun Euro Eintritt zu ersparen.
Schlecht: Die zwei anderen Typen wenig später in einem anderen Laden zu treffen.
Gut: Festzustellen, dass die zwei anderen Typen auch im anderen Laden Spaß zu haben scheinen.
Schlecht: Sich von einem volltrunkenen Hobbit umrennen zu lassen.
Gut: Bei der Gelegenheit merken, dass man immer noch rückwärts über den Bordstein rollen kann, ohne sich wehzutun.

3.2.06

Cheesus Christ


via Peg.

2.2.06

Hungerhakenkreuz

Und wo wir grad bei Torten sind (im doppelten Sinne):
Da quengelt doch glatt eine »Heidi Klum sucht das neue Supermodel«-Ausscheiderin, man hätte sie nicht genug gefüttert. Ja, Fotzblitz!, meint die denn, man bekommt als Supermodel jede Menge Geld, Autos, Klamotten, Filmstarfreunde UND Essen? Einen Preis muss das Ganze ja schon haben.
Ich hab noch keinen Sumo-Ringer gehört, der gemotzt hätte, dass er immer knusprig gebratene Hühnerhaut essen muss. Und keinen Spieleredakteur, der jammert, weil er den ganzen Tag vorm Computer sitzt.

Wenn man die Hitze nicht ertragen kann, soll man halt aus der Küche bleiben. Und wenn man Supermodel werden will, auch.

Tortur

Eben wichtige Konferenz gehabt. Im Anschluss gab’s Straßenarbeiterwesten mit GameStar-Aufdruck, Schnittchen und Tortenstücke, die so groß waren, dass viele kleine Tortenstücke um sie herum orbitierten. Ich bin indes standhaft geblieben, habe nur zwei Mandarinen eingepackt und mich zurück ins Büro getrollt.

Nun ist die gemeine Nusstorte aber als ungemein energisches Nahrungsmittel bekannt. Die lässt sich nicht so einfach abschütteln. Hat sich wenig später einfach in unserer Küche materialisiert, das hinterhältige Ding. Um Schlimmeres zu verhindern, muss ich sie nun doch Stück für Stück abtragen.

1.2.06

Fehlurteil

Meine Familie hätte mich rausgehauen. War nämlich nur Körperverletzung mit Todesfolge und gefährliche Körperverletzung.

Echtzeitkritik

Hohn, Spott, Morddrohungen, Gelächter und Hohn (und Spott) bitte ab jetzt in die Kommentare.

Ach Du Kacke...