Kleine Abenteuer in der grossen Stadt

30.10.05

Die Lämmer

Der Sonntagsbäcker hat noch auf. Jetzt rausgehen und Brot kaufen? Da müsste man aber vorher duschen. Vorm Duschen sollte ich aber eigentlich laufen gehen, und wenn ich das hinter mir habe, hat der Bäcker zu. Aber wenn ich jetzt dusche und mich anziehe, fängt der Tag an. Dabei sollten Sonntage gar nicht erst anfangen, die sind nämlich irgendwie doof.

Vielleicht bleib ich einfach in Schlafklamotten und spiele BF2. Was anderes kann man an Sonntagen eh nicht machen.

29.10.05

Rechner der Enterbten

Das da oben ist mein kleines Schwarzes. Und es ist immer noch sehr krank. Shice. Alles neu gemacht, und doch kriegt die Kiste ab und zu Schlaganfälle. Vielmehr ich. Weil das Ding einfach abstürzt und ich dann wen schlagen muss.

Werd es wohl heim zu seinem Schöpfer schicken müssen.
Wäre das kleine Monster nur nicht so schwer...

28.10.05

Atme! AAAAATMEEEE!

Bin gerade aus meinem Wohnzimmer, wo das kleine Schwarze schon den ganzen Tag zentimeterdicke Heizungsluft produziert, auf den Flur hinaus getreten. Da bin ich auf die Herbstluft aus der Küche getroffen, die sich durch die offene Balkontür geschlichen hat.
Eine ganz ausgezeichnete Luft ist das. Kühl, frisch, mit Vitaminen und Kalzium und einer Spur Steak aus dem Cafe Altschwabing gegenüber.
Herrlich.

Morgen muss ich mal wieder laufen gehen.

27.10.05

Es lebt!

Die Viren da unten haben heute Nachmittag meine Index.html und damit das Blog zerschossen. Ich bitte das zu entschuldigen. Ich habe ja mal wieder meinen Rechner in Verdacht. Der ist immer so still, seit er sein neues Gehäuse anhat.
Von wegen »Passivkühlung«: Der ist aktiv hinterhältig geworden.

Aber die Abstürze in Battlefield 2 scheinen dann doch nicht an ihm zu liegen. Was diese Fehlermeldung klar beweist:

Tetris vulgaris

Von wegen böse Vogelgrippe Typ H5N1! E1M1 ist auch schlimm. Werde ich seit zwölf Jahren nicht los. Aber selbst der ist eine Kinderkrankheit im Gegensatz zu Typ B und Typ C.

Ha, und nu habt Ihr’s bestimmt auch alle wieder!

26.10.05

Wo kommen die denn her?

In Blogger-Kreisen Tradition, jetzt will ich auch mal:
Google-Suchanfragen beantworten, die verwirrte Surfer in mein Blog gebracht haben.

»Kuckuck Feinde«
Kuckuck Leser!

»weißes Twix wie lange noch?«
Ich habe leider keine Ahnung. Nachdem es in unserer Schoko-Apotheke eine Zeitlang ausverkauft war, fürchtete ich schon das Schlimmste. Aber heute gab's wieder welche.

»ich brauch webspace«
Mittlerweile hab ich welchen. War bei 1&1 mit dabei.

»tiger woods protection error«
Die Anfrage hab ich einmal pro Woche. Dabei hab ich darüber nie was geschrieben! Nur einmal - da hab ich mich gefragt, warum einer über »tiger woods protection error« bei mir landet.

»casting zieh dich aus«
So leicht bin ich auch wieder nicht rumzukriegen.

»nackt ausziehen casting«
Echt nicht.

»dann blas mir doch einen«
Lol, Alder, nä!

»Fabian Harloff«
Der kriegt hier höchstens paar aufs Maul.

»Benjamin Teewag«
Der auch.

»Körper tauschen«
Nee danke, meiner ist noch ganz in Ordnung.

»gewichtheben arsch«
Jaja, ich versuch's ja. Noch 4 Wochen Zeit für die Strandfigur.

25.10.05

Wortspiel als Überschrift (oder andersrum)

Belanglose Anekdote, die darüber hinwegtäuschen soll, dass mir heute nix einfällt.

Kommentar zu besagter Anekdote.
Wahlweise a) Wortwitze, um das Ganze doch noch ein wenig lesenswert zu machen,
oder b) verschwurbelte Anspielungen auf emotionale Erlebnisse.
Von der Posting-Uhrzeit abhängig.

Unbeholfener Versuch, den Kreis zur belanglosen Anekdote zu schließen.

24.10.05

Generation Fuck

...wird mir nicht nur ein paar Penisverlängerungs-Spambots in Haus holen, sondern ist auch ein selten dämlicher Name für eine Band. Nichtsdestotrotz hieß heute Abend die Vorgruppe von Madsen so.


Sehr junges Publikum. Ich war vermutlich Veranstaltungsältester, vom aufsichtsführenden Lehrer mal abgesehen. Dabei dachte ich, heutige Teenager hören vornehmlich pseudotraurigen Gitarrenpop wie Silbermond, Tokio Hotel oder die dumme Kuh aus Österreich, deren Namen ich schon wieder vergessen hab (Christina Stürmer?). In Ermangelung echter Probleme haben diese Bands ja offensichtlich in erster Linie Schwierigkeiten mit schlechtem Wetter:
»Durch den Monsuuuuuun!«
oder
»Denn wir stehn hier im Regen, haben uns nichts mehr zu geben«
Wir wär's mit nem Schirm? So hat mein Vater meine Mutter kennengelernt. So schlimm ist Regen offensichtlich also nicht.

Wenn Madsen mal textlich problematisch werden, dann wenigstens auf schrecklich wahre Weise.

»Vielleicht ist das der Anfang
Vielleicht ist das das Ende
Doch es gibt nichts Schlimmeres als ungewiss zu sein

Vielleicht ist das der Anfang
Vielleicht ist das das Ende
Doch es gibt nichts Schlimmeres
Als allein zu sein«

oder

»Immer wieder sage ich, das wird das letzte Mal sein«

oder

»Ich werde niemals mit Dir shoppen geh'n!«

23.10.05

Schuld und Söhne

»Hier, das findste bestimmt lustig«, hab ich gesagt.
»Ist so dumm, dass es fast schon wieder nett ist«, hab ich gesagt.
»Heißt schnappi.mp3 und liegt auf meiner Festplatte«, hab ich gesagt.

Ein paar Wochen später hat Philipp Schnappi als Rauskehrer bei der Semesterabschluss-Party gespielt und die Menge begeistert.

Ich hab's kommen sehen. Es gar hinaufbeschworen. Und war so vielleicht mitverantwortlich für den übelsten Chart-Stürmer seit dem Horst Wessel Lied.

Daher denke ich, dass ich der Welt das hier schuldig bin.

22.10.05

Alte Wesen kehren gut

Jaja, von wegen »mit 30 baut man ab«. Ich kann's immer noch:


Bei der Gelegenheit gleich mal Werbung: Hier gibt's die aktuelle Folge von GameStar-TV für umme. Inklusive Quake4-Fragfest.

21.10.05

Been there, done that

Ich habe ja dieses Buch bekommen, »101 things to do before you die«.
Weiß zwar nicht, warum ich das gerade zum Dreißigsten bekomme (soll mir das was sagen?), aber lustig ist es allemal. Dann schauen wir doch mal, was ich schon abhaken kann.

2: Schwimm mit einem Hai, einem Wal, Delfinen und tropischen Fischen.
Tropische Fische hatte ich schon. Aber mit Haien? Da muss ich ja vorher die anderen 100 Sachen auf der Liste machen!

3: Gewinne einen Auszeichnung oder einen Preis.
Das war leicht. Lehrgangsbester, förmliche Anerkennung, Kampfsport-Turniere. Ach nee, da bin ich ja immer disqualifiziert worden. Vielleicht sollte ich den Darwin Award anstreben. Ließe sich prima mit Punkt 2 kombinieren.

4: Fange einen Fisch mit bloßen Händen.
Hab ihn anschließend in Klopapier gewickelt, ins Feuer gelegt und nach zehn Minuten verspeist. Ob das mit Haien auch geht?

15: Stagedive oder crowdsurfe.
Pah, das macht ja sogar meine kleine Schwester!

20: Feiere backstage mit Rockstars.
Wir haben ja gerne so getan, als wären wir selbst welche. Ich weiß, das zählt nicht, aber ich habe ja auch noch mit den Heros del Silencio gesoffen. Und damals waren die echte Rockstars.

37: Mach Feuer ohne Streichhölzer.
Kein Problem.

38: Beobachte diese Tiere in Freiheit: Panda, Nashorn, Nilfpferd, Grizzly, Elefant, Kolibri, Giraffe, Koala, Manatee, Gorilla, Löwe, Affe, Pinguin, Känguruh, Tiger, Krokodil, Orang-Utan, Adler, Eisbär, Quastenflosser.
Da wären gewesen: Nashorn, Elefant, Kolibri, Giraffe, Löwe, Affe, Krokodil, Adler.

40: Lass Dich im Flugzeug upgraden.
Mein toller Papa hat nen Diplomaten-Pass!

41: Sei mit Deiner Ex befreundet.
Gerne.

42: Triff Deine Ziele [geh ballern, Anm.d.Red.].
Allesamt.

49: Schau bei einer Sonnen- und einer Mondfinsternis zu.
Bei der Sonnenfinsternis war's ziemlich diesig, aber ich hab hingeguckt. Musste zum Glück keine dieser affigen Wegwerf-Schutzbrillen tragen, die damals in Bonn überall verteilt wurden.

51: Lerne eine Fremdsprache.
Es ist ein englischsprachiges Buch. Für Briten und Amis ist es offensichtlich was besonderes, eine Sprache außer der ihren zu lernen.

52: Lies die tollsten Bücher, die je geschrieben wurden.
Es sind unheimlich viele, und ich hab eine ganze Menge davon gelesen. Die alle aufzuzählen wäre aber noch langweiliger als das da oben mit den Tieren.

55: Erziele das Siegertor/den Siegerkorb/oder sowas.
Zählen Frags? Bestimmt.

57: Schau Dir die tollsten Filme aller Zeiten an.
Inklusiver riesiger Liste, von denen ich einen Großteil gesehen hab. Die alle aufzuzählen wäre aber noch langweiliger als das da oben mit den Büchern.

58: Lebe an einem Ort, den Du liebst.
Bingo!

59: Brich einen Job ab, den Du hasst.
Ich lasse mein Studium einfach mal als Job zählen.

64: Fahre ein Auto mit Höchstgeschwindigkeit.
Ich fahre mein kleines rotes Auto fast immer mit Höchstgeschwindigkeit. Die ist halt nur nicht so hoch.

65: Lerne, in drei Sprachen hallo zu sagen, Bier zu bestellen, zu fluchen und wen zu beleidigen.
Ich sag ja, die Engländer...

66: Erfinde ein Wort, dass in den Duden übernommen wird.
Steht »Feck« schon drin? Nein? Feck!
Dabei ist das die perfekte Mischung aus »Fuck« und »Hell«, und doch kann man's bestimmt im amerikanischen Fernsehen sagen. Elliot von Scrubs sagt auch immer »Frick!«.

74: Lerne, ein Flugzeug zu fliegen.
Flugsimulatoren zählen auch. Ist doch fast dasselbe. Und so nen Wolkenkratzer treffe ich locker.

76: Erfinde was.
Hab ja schon ein Wort erfunden.

77: Lerne, den Nachthimmel zu lesen.
Kreuz des Südens, großer Bär und Nordstern reichen doch wohl, oder? Mehr braucht man zum Überleben eh nicht.

89: Koch was.
Bei den Mengen, die ich verdrücke, ist das kaum zu vermeiden.

94: Lass etwas nach Dir benennen.
Ihr lest es grad.

95: Nimm Rache.
Der Typ, der seinem Vater, einem Untergebenen meines Vaters, erzählte, ich sei ein tierisch fauler Student, woraufhin besagter Vater das dem meinen unter die Nase gerieben hat, ist nie mehr zum Training gekommen.
Die Rache eines Kampfsport-Trainers tut nicht nur weh, sondern ist auch herrlich gut zu verbergen.

98: Geh auf eine Demonstration.
Bin tatsächlich mal auf irgendeiner Studenten-Demo gewesen. Ich glaub, es ging gegen den Eurofighter. Ich war die Gegenbewegung, war dafür, das hat aber niemand gemerkt.

20.10.05

Asylanten

»Kann ick Euch noch watt bringen?« sagt das Mädchen mit dem Metallstift in den Nasenwuzel. Wenn sich jemals wer mit so einem Piercing erblödet hätte, mit mir Streit anzufangen, hätte ich wohl Nummer 16 der Sachen, die ich vor meinem Tod machen muss, bereits abgehakt: Ins Guiness Buch der Rekorde eingetragen werden. In diesem Fall für den kürzesten und doch blutigsten Faustkampf der Welt.
»Nä dange. Kommste aus Balin?«
»Ja klaa. Bin vorn paa Monaten nach München gezogen, wegen meim Mann. Bin nämich schon verheiratet.«
Der Rest unseres Gesprächs hat mich nicht mehr interessiert.

19.10.05

Seelenwanderung

Mein Computer ist ziemlich verwirrt. Mal läuft er einen Tag und eine Nacht durch, dann kackt er zweimal direkt hintereinander ab. Muss den wohl mal an den Hersteller zurückschicken. Das wird ein Spaß, das Vieh wiegt derzeit ja gute 20 Kilo.

Ich find's interessant: Ich habe schon so viele Computer beziehungsweise Hardware-Zusammenstellungen gehabt, und trotzdem ist »mein Computer« so rein gefühlsmäßig immer derselbe, vom 486er mit 25 MHz bis zu meiner aktuellen Mühle. Ach je, 486er, heute hat sogar mein Rasierer mehr Rechnenleistung als das alte Teil.
Es hat bei den Systemwechseln zwar immer wieder mal Lücken in der Datenkopierkette gegeben, aber vielleicht hat es ja eine Datei geschafft, sich von der ersten bis zur aktuellen Festplatte zu retten.
Seele.bat, oder Seele.config. Oder ist die Computerseele gar eine Exe?

18.10.05

Schöne Bescherung

Was ich unter anderem alles zum Dreißigsten bekommen habe,
in zufälliger Reihenfolge:

- Elf Tage in der Dominikanischen Republik, von meinen Eltern.
- Drei Tage in der Dominikanischen Republik, von der Tui.
- Einen Anruf aus der Dominikanischen Republik.
- Einen Anruf aus Mallorca.
- Einen Anruf aus Amerika.
- Einen Anruf aus Tralien.
- Indie Rock'n'Roll for me: Karten für My Chemical Romance.
- Indie Rock'n'Roll for me: IPod-Nano.
- Ein Milka Osternest, haltbar bis vor fünf Monaten.
- Eine Liste mit 101 Dingen, die ich machen muss, bevor ich sterbe.
- Black&White 2, auch wenn Mick das gar nicht als Geschenk geplant hat.
- Das Buch der Macht. Wird wieder Zeit für's Gottkaiserreich.
- Die Diskussionsjacke.
- Dumme Sprüche, es ginge nun bergab.
- Nette Sprüche, man sähe es mir nicht an.
- Ein weißes Twix.
- Und noch eins.
- Und eine Pimmelkerze.


Danke Euch allen!

17.10.05

Lieber nie als spät

Endlich.
Nach über zwei Monaten endlich Kommentare zu diesem zugegebenermaßen sehr textlastigen Eintrag.
Und sie könnten passender nicht sein.

Computervirus

Mein Computer ist für mich sowas wie mein eigenes Kind.
Da steckt viel von mir drin, er macht mir viel Spaß, hält mich aber manchmal nachts wach. Er macht zwar nicht immer das, was er soll, aber ich liebe ihn trotzdem.

Im Moment ist mein Computer krank. Er läuft blau an, faselt was von »machine check exception« und stellt sich dann tot.
Ist vielleicht Vogelgrippe. Scheiß Moorhuhn. Immer wenn er das tut, muss ich furchtbar mit ihm schimpfen und will ihm am liebsten in die Kühlrippen treten.
Mit meinem echten Kind würde ich so was natürlich nie tun.

16.10.05

Morgenstund hat Colt im Mund

»Der kann unmöglich mich meinen«, denke ich jedesmal, wenn mich der Wecker gegen sechs oder sogar noch früher wecken will. Manchmal überlege ich, mich einfach flugs zu erschießen, dann könnte ich wenigstens liegen bleiben.
Um diese Zeit gibt es eh noch kein intelligentes Leben in meinem Kopf.

Komisch nur, dass egal wie früh man aufsteht es immer Leute gibt, die bereits wach sind und Sachen machen. Da schleppt man sich zum Beispiel morgens um fünf aus dem Haus, um sonstwo hinzufliegen, und da fahren da schon Autos rum, als wäre es nicht noch mitten in der Nacht. Und auch wenn ich sehr früh in die Redaktion wanke, traben trotzdem schon Jogger über den alten, stockdunklen Friedhof.

Das ist so ein bißchen wie auf der Wies'n. Da kann man auch noch so früh hingehen, es gibt immer einen, der schon komatös auf der Straße rumliegt.
Naja, bei der Wies'n gibt's immerhin nen guten Grund, früh aufzustehen.

15.10.05

Kleiderpolizei

Hab ne fesche alte Bundeswehrjacke von Alex bekommen. Nur: Soll ich die Flaggen drauflassen oder nicht?

Ich nehme den Publikumsjoker: Tragbar oder untragbar?

Blinde Kuh

Lois Lane, Du dumme Pute!
Clark hat doch nur eine Brille auf! Wenn da wenigstens noch eine Nase und ein Schnurrbart dran wären, aber so...?

Scorched Earth

Das verstehe jetzt nur ich. Hiermit erinnere ich mich selbst an was.
Der virtuelle Knoten im Taschentuch.

Hat so ein bißchen was von »Memento«. Sich selbst was schreiben, solange man weiß, dass es stimmt. Und wenn ich das nächste mal zweifle, schau ich hier hin und weiß,
»Ah ja. Scorched earth.«

14.10.05

Level 30

Intelligenz +2
Stärke +1
Graue Haare +3

30.
Ich find's eigentlich geil.
Hat ja auch lang genug gedauert.

13.10.05

Super, Markt!

Das wurde ja auch Zeit. Ist schon Mitte Oktober!

12.10.05

Resistance is futile

Grad läuft Star Trek - Der erste Kontakt.
Für mich der absolut beste Enterprise-Film wo gibt. Da drehen alle richtig auf: Picard erschießt verwundete Kameraden und ballert wenig später mit einer Tommy-Gun rum, Worf messert wie ein Weltmeister und Data schlägt Borg zu Klump.
Data ist eh der Größte.

Look at the size of that thing

Dieser Python hat seinen vier Meter langen Hals nicht voll gekriegt, und ist wegen seinem Mittagessen geplatzt. Schuld: eigene. Einen zwei Meter langen Alligator könnte selbst ich nicht nicht am Stück essen.

White Power

Das weiße Twix ist, wie hinlänglich bekannt sein dürfte, selten und kostbar. Es tritt fast nur in gut sortierten Tankstellen auf. Umso größer meine Freude, dass es ausgerechnet im neuen Schokiautomat meines Verlages diese feinen Köstlichkeiten gibt.
Nach zwei Tagen war die erste Ladung leer, im Vergleich zu weißem Twix liegt Milka Vollmilch wie Blei in den Regalen.
Und heute, *Jubel, Jubel*, *Freu, Freu*, Nachschub!

Doch was muss ich da sehen? Die Halsabschneider von der Schokiautomat-Nachfüllmafia haben doch glatt den Preis von 80 auf 90 Cent erhöht! Das ging schnell.
Verdammte freie Marktwirtschaft.

11.10.05

Sonderanfertigung

Hurra!
Ich komme gerade heim, und siehe da:
Mein Urologe hat endlich die Verstopfungs-Handgriffe angebracht!

Powerleveln

Muss arbeiten. Keine Zeit zum Bloggen. Keine Zeit zum Spielen.

Gott sei Dank gibt es Progress Quest. Da kann ich spielen, ohne einen Finger zu rühren. Einfach Namen eingeben, Rasse und Klasse wählen, starten. Der Rest geht von alleine. Kann man prima im Hintergrund laufen lassen. Hab so heute schon sechs Stunden am Stück gespielt, ohne es zu merken.

Bin mittlerweile schon Level 16 und besonders stolz auf meine Zauber »Slime Finger« Stufe fünf und »Cone of Annoyance« Stufe vier.

Ich bin der übelste Bastard Lunatic Panda Man in ganz Expodrine.

10.10.05

Emaille

Hab die Email-Benachrichtigung bei Kommentaren abgestellt, weil ich sonst immer mein GMX-Postfach per Hand leeren muss.

Hab gemerkt, dass ich ohne die Email-Benachrichtigung bei Kommentaren keine Emails mehr in mein GMX-Postfach bekomme.

Hab die Email-Benachrichtigung bei Kommentaren wieder angestellt.

Kalte Ente

Da habe ich mir gerade angewöhnt, Eier von freilaufenden Hühnern zu kaufen, um gegen Legebatterien aufzubegehren, und nun verbieten einige Länder die Freiland-Haltung.
Weil die Tiere draußen die Hühnergrippe bekommen.

Neulink

Sebigbos bloggt wieder regelmäßig und hat mich sogar verlinkt.
Rhinesh0wn.

9.10.05

Zwölf Stunden Todesangst!

Also bitte.
Klar ist das fies, wenn im Flugzeug mitten in der Luft die Tür aufgehen will. Da darf man schon mal bis zur nächsten Landung Todesangst haben. Aber wenn die in den Nachrichten zuerst sagen »Zwölf Stunden Todesangst« und wenig später, die Passagiere seien aus dem kaputten Flugzeug ausgestiegen, in ein neues rein, und dann mit zwölf Stunden Verspätung in Deutschland gelandet, da frag ich mich doch, was im Umsteigeflughafen und auf dem zweiten Flug noch passiert ist.

Der Junge mit dem Maschinengewehr

Auf dem Fahnenjunkerlehrgang in Bayreuth bin ich mal mit einer Gruppe Soldaten in nem LKW durch den Wald gefahren. 15 Mann hinten drin, einer auf dem Kutschbock, einer am MG. Soweit nix besonderes, das macht man so bei der Bundeswehr.

Irgendwann war's Zeit für Pinkelpause oder sowas. Als wir gemächlich von der Laderampe kugeln, ballert plötzlich das MG los. Alle schmeißen sich in den Dreck, ins nächste Gebüsch, unter den LKW, sonstwohin, einer haut voll die Birne gegen die Ladeklappe. Der Ausbilder, völlig verwirrt, brüllt den MG-Schützen an:
»Schnittger, was soll der Scheiß!?«
»Ja was? Deckungsfeuer!«

Tobias »MG« Schnittger war wohl schon immer ein bißchen anders als die anderen Kinder. Deshalb hat er auch damals schon komische Sachen in seiner Freizeit gemacht: Er hat mittelalterliche Rüstungen geschmiedet.
Das macht er auch heute noch, unter anderem für die Macher von Dungeon Siege 2. Dabei kommt dann so ein Helm raus.

Schaut Euch mal die Galerie von seinem Online-Shop an, da gibt's echt abgefahrene Sachen. Aber bloß nicht zu heiß waschen den Kram, sonst sieht das nachher so aus:

7.10.05

Der Verschlinger

Habe gerade 1,5 Kilo Kartoffeln, zwei Steaks und ein bißchen Salat gegessen. Und verkneife mir den Nachtisch.
Ob das mit Galactus auch so angefangen hat? Der Typ ist mittlerweile 18,2 Tonnen schwer und isst ganze Planeten. Uh oh...

MINE! MINE! MINE!

Nur hier! Nur für kurze Zeit!

Das witzigste Battlefield2-Video des bekannten Universums!

MINE!

6.10.05

Spam-Bot Falle

Fuck! Tokio Hotel!

Zurückgebliebene

Mit hämischer Freude stelle ich fest, dass die dummen Spam-Bots, die früher oder später jeden Blogger nerven, meinen Server-Umzug nicht gerafft haben. Die schreiben fleißig in mein letztes Posting auf blogspot.com, dabei werden die Kommentare da gar nicht mehr angezeigt.

Jedenfalls führen sie angeregt Diskussionen miteinander. Dabei geht's in erster Linie um Schwanzverlängerung. Die scheinen's ja nötig zu haben.

5.10.05

I am the lizard king

I can do anything.

Zum Beispiel einen grünen Leguan kaufen. Wollte ich schon immer mal machen, hab auch schon irgendwann mal einen Gutschein von meinen Eltern bekommen, aber nie Platz für ein Terrarium gehabt.
Dabei erfüllen Leguane fast alle Anforderungen, die ich an ein Tier stelle:
Sie sind hübsch.
Sie kacken nicht allzu viel.
Sie fressen lebende andere Tiere.
Damit sind Leguane quasi das genaue Gegenteil von mir.

Heute wurde mir dieser süße Drache ans Herz gelegt. Umsonst abzugeben. Toll. Allerdings werden mir Leguan-Warmhaltesteine und Glashaus nicht auch noch nachgeworfen, aber erstere soll man ohnehin nicht werfen, wenn man in letzterem sitzt.

Die Zahl des Tages

Lautet 237.
237 ungelesene Emails in meinen GameStar-Accounts.
Mein Urlaub ist furchtbar vorbei.

4.10.05

Auf dem linken Auge blind

Ich sollte beim Kochen fortan Augenklappe tragen. Links.
Mit Unbehagen blicke ich (mit rechts) auf mein letztes Grillmassaker zurück. Und heute dann nochmal sowas. Wieder links:

Ich habe ein paar Steaks in die Pfanne gehauen, und trotz meiner Lipophobie am Olivenöl nicht gegeizt. Weil's das gute selbstgemachte von Philipps Mutter ist, und Olivenöl ja angeblich so gesund ist.

Gesund?! Pah, dass ich nicht lache! Gemeingefährlich ist das Zeug!
Ist mir heiß und fettig zielstrebig ins Auge gespritzt. Das hab ich kommen sehen.

Aber halb so wild, denn die Steaks sind trotz jahrelanger Erfahrung im Steaksversauen richtig gut geworden. Und sahen sogar lecker aus.
Das ist wichtig, denn das Auge isst ja schließlich mit.

Abteilung bizarre Blutergüsse

Heute: Nummer 12.
Der beidseitige Bierbank-Waden-Quetscher.

3.10.05

Zur Feier des Tages

»Du, ich weiß jetzt, dass mein Mann doch bei der Stasi war!«
»Wie haste denn das herausgefunden?«
»Heute komm ich heim, da liegt ein Zettel auf dem Küchentisch:
"BIN IM KELLER"!«

1.10.05

Abteilung bizarre Muskelkater

Heute: Nummer 37.
Der in den Schienbeinen, den man vom Beim-Gröhlen-Wippen bekommt.

Wies'n Get-together

When will we three meet again,
in thunder, lightning or in rain?
When the hurlyburly's done,
when the battle's lost and won.


Ist wohl soweit, denn meine Schwestern sind zu Besuch. Und Hasenohrenarzt Dr. Robatze. Denen zeige ich heute die Wies'n. Oder morgen. Oder vielleicht lassen wir's auch und gehen lieber tanzen.

Gestern hab ich mich zusammen mit dem »Fakten, Fakten, Fakten«-Mann knipsen lassen. Und mit Woody Harrelson. Allerdings mit einer ungemein coolen, aber doch wegwerfbaren GameStar-Kamera, deren Bilder man erst entwickeln muss. Vielleicht sind die also gar nix geworden.

Ich glaube der Woody war froh, dass ihn überhaupt wer erkannt hat. Ich war auch froh, dass ich überhaupt wen erkannt habe, denn das war schon nach Massen von Massen.