24.6.05
23.6.05
Bayern, deutscher Meister
Als Rheinländer ist man im außereuropäischen Ausland irgendwie nicht präsent. Dabei haben wir tolle Burgen und nen prima Rhein. Daher auch der Name.
Stattdessen denken Amerikaner, Australier und Asiaten bei Deutschland immer nur an Lederhosen, Fachwerkhäuser, Berge und Bier in Masskrügen. Als Nicht-Bayer macht mich das ein bißchen neidisch.
Aber nach einem Jahr in München muss ich ehrlich zugeben: Bayern ist tatsächlich toll.
Hier sind die Tage sonniger, die Biergläser größer, die Städte schöner (kein Wunder, allierten Bombern gefiel's so tief im Feindesland nicht).
Leider sind hier die Kerle auch irgendwie alle stärker als gen Norden. Weil sie ständig bergwandern oder mountainbiken, haben alle dicke Waden und muskulöse Unterarme. Und weil alle so braun sind, sehen sie gleich noch viel kräftiger aus.
Glücklicherweise sind aber alle viel netter als gen Norden. Muss am sonnigen Wetter, den schönen Städten und den großen Biergläsern liegen.
Aber: Der Kölner Dom ist viel größer als der Regensburger.
Immerhin etwas.
22.6.05
Funkstille
Vor Kurzem (mittlerweile war's eigentlich eher vor Langem) war ich auf einem Kurzgeschichtenvorleseabend in einer Kneipe. Die Geschichten waren gar nicht sooo dolle, trotzdem war das Publikum sehr angetan. Da hab ich mir gedacht »Das kann ich auch«.
Zum Üben wollte ich fortan jeden Abend was bloggen, hatte auch jede Menge Input, nur keinen Output: SMC, der unvorsichtige WLAN-Mann, hat scheinbar seinen Router umgestellt. Seitdem hab ich nur sehr selten Empfang. T-Online hab ich mittlerweile abgeschrieben und bin zu 1und1 gewechselt. Bis die den Anschluss klargemacht haben, dauert's aber noch. Auf der Arbeit war auch keine Zeit zum Bloggen, da musste ich nämlich Titelstory schreiben.
Aber nu ist wieder Redaktionsschluss, ich hab zwei Wochen Urlaub, und wenn ich meinen Rechner ganz nah an die Hauswand schiebe, hab ich auch wieder Empfang. SMC wohnt wohl auf der anderen Straßenseite.
Ab jetzt gibt's also wieder regelmäßig Einträge.
Zum Beispiel darüber, warum Franzosen lieber Amerikaner wären oder bayrische Jungs dicke Unterarme haben.


