Kleine Abenteuer in der grossen Stadt

30.5.05

Eye Catcher

»Schauen Sie bitte nach unten auf die Giraffe«, sagt die großmütterliche Augenärztin. Nach unten auf die Giraffe? Bin ich ein Riese? Aber nein, tatsächlich hat sie eine kleine Plastikgiraffe auf den Behandlungstisch gestellt.
»Die ist für meine jüngeren Patienten«, erklärt sie, »hilft aber auch bei älteren Semestern«.
Haha, sehr witzig. Ich will sehen, was DU machst, wenn man dir mit einer Pinzette das Oberlid hochrollt und dann mit ner Lampe ins Auge leuchtet. Abgesehen davon kann ich die dumme Giraffe eh nicht sehen, mein Auge ist voll Tränenflüssigkeit, meine Stirn voll Schweiß.
»Ja, ruhig atmen. Prima machen Sie das!«.
Du nicht, hör gefälligst auf!

Ich habe am Samstag ein Stück glühende Kohle ins Auge bekommen, und musste mich zur Strafe dieser Untersuchung stellen. Der Glaskörper ist angeschmort, die sehende Abteilung ist aber heile, also alles gut.

»Seien Sie froh, dass die Hornhaut nix abbekommen hat. Das wäre richtig unangenehm gewesen.«
Wieso, hättest Du mich dann rektal untersucht?

28.5.05

Gefahr

Endlich werden sich auch Brauereien ihrer Verantwortung bewusst:

27.5.05

Der Bär groovt

»I muss in die Wand!«, sprach der Heitsch, und die Massen folgten ihm. Die Massen von Winterspeck, um genau zu sein.
Ich, um noch genauer zu sein.

Freddy, Röder, Philipp, ich.

Nordic Stalker.

26.5.05

Bild ab

Nu kann ja endlich wieder Bilder posten.
Zum Beispiel das hier:

Komisch, als ich mich zwei Jahre als Soldat verkleidet hab, hat auch keiner was gesagt...

25.5.05

Houston, we have a Bohrmaschine

Courtesy of Heiko.
Damit hab ich wie wild Löcher für Vorhänge, Badezimmerspiegel und Handtuchhalter gebohrt. Und nen riesigen Fernseher hab ich mittlerweile auch. So langsam wird die neue Bude.

Das nahezu wichtigste funktioniert allerdings noch nicht: Der Internetanschluss. Daher auch meine Blog-Abstinenz. Und das, obwohl ich grad eigentlich so mitteilsam bin.
Das war T-Online aber bislang ziemlich schnurz: Telefonleitung kaputt, DSL nicht umgestellt, nun auch noch das Modem im Eimer. Nachdem den Herrschaften mit gutem Zureden nicht beizukommen war, habe ich im heiligen Zorn von meiner GameStar-Adresse aus an deren Pressestelle geschrieben.
»Guten Tag,
wir haben Hundertausende von Lesern, über 20 Millionen Visits auf unserer Homepage, aber kein Internet. Her damit!
Mit freundlichen Grüßen,
ich«

Und siehe da: 6 Monate Internet geschenkt bekommen, und gleich wird mein Modem auf wundersame Weise durch die Telefonleitung hindurch auf Fehler getestet.

Houston, we have a Traumjob.

12.5.05

Zeuge Jehovas

Morgen ist es soweit:
Richter Alexander Hold featuring mich.
Nicht verpassen.

Oder nee, doch verpassen!

Boulder Dash

Letztes Wochenende bin ich offiziell umgezogen. Auch wenn die Wohnung noch nicht fertig ist. Hauptsache, das Bett steht. Da macht’s auch nix, dass wir noch keine Klo- und Badezimmertüren haben. Oder noch keinen Küchentisch. Oder Stühle in der Küche. Oder Gardinen vorm Fenster.
Halt, Stopp, das macht was. Momentan wird nämlich auch der Dachstuhl unseres Hauses renoviert, und deshalb fahren jeden Morgen gegen acht Uhr ein paar Bauarbeiter in einem kleinen Fahrstuhl an meinem Schlafzimmerfenster vorbei. Seitdem stehe ich immer so gegen kurz vor acht auf.

Liegenzubleiben macht dann eh keinen Sinn mehr. Die kloppen nämlich mit schweren Hämmern jede einzelne Wand über uns zu Klump. Oder hauen einfach nur auf den Fußboden, um uns zu nerven. Das macht dann so ein fies steiniges Geräusch, dass man denken könnte, das Haus stürzt ein.
Da stehe ich lieber frühzeitig auf. Im Bett zu sterben habe ich mir nämlich immer anders vorgestellt.

3.5.05

Bauchsparvertrag

Der Sommer kommt. Die Nächte werden kürzer. Die Sätze auch.
Der Bauchumfang... bleibt.

Das muss anders werden. Hiermit bin ich offiziell lipophob.
Ab jetzt gibt's nur noch blanke Kohlenhydrate. Und Salat.
Und dann geh ich wieder laufen. Und kaufe mir ein tolles Fahrrad. Und lasse das Auto stehen.

Na dann: Guten Hunger.

2.5.05

Hallo wach

Am Samstag hab ich zum ersten mal einen Kaffee getrunken. Als Party-Vorbereitung, zur Bekämpfung der Müdigkeit.
Schmeckt ja echt bitter, das Zeug. »Pah, das haste nach dem ersten Schluck Bier auch gesagt!«, meinte Frank. Stimmt. Dafür schmeckt Bier nach Kaffee regelrecht süß.

Richtig wach hat mich das alles nicht gemacht. Mein Verdauungstrakt war allerdings zwei Stunden später in heller Aufruhr. Mit Betonung auf Ruhr.