Kleine Abenteuer in der grossen Stadt

24.12.04

Pulp Christmas

...gibt's hier.

23.12.04

Merry Christmess

Argh, wenn man einen günstigen Flug nach Berlin will, muss man ebenso früh aufstehen als wolle man nach London.
Immerhin klappte heute das warme Wasser. Nun bin ich angekommen und lasse mich bis Montag mästen, bis ich ganz glänzende, rote Bäckchen habe. Im Gesicht.
Frohes Fest.

21.12.04

Schildbürgerstreich

Wollt Ihr mich verarschen?

So ist's besser.

19.12.04

Best of Prodigy

»Prodigy« ist wieder da.
Die Map, nicht die Band. Was aus letzterer geworden ist, weiß ich nicht, aber erstere wurde jetzt endlich für Counterstrike Source portiert. Sieht toll aus. Und rockt. Die Band ja eigentlich auch. Und ich erst:

Missglückte Invasion?

Nach dem zu urteilen, was heute in München vom Himmel fällt, verglüht gerade eine ganze außerirdische Rasse in unserer Atmosphäre.

17.12.04

Apropos

Wo wir gerade bei Flugzeugabstürzen sind:

Flieger, grüß mir die Sonne

Ich wollte immer Pilot werden. Hab mir schon als Kind von der Lufthansa Bewerbungsunterlagen schicken lassen, damit ich weiß, was ich können muss. Und nicht umsonst bin ich zur Luftwaffe gegangen, wo ich den ganzen Tag Tornados befummeln konnte. Kampfpilot wollte ich aber nicht werden, da ist man ja mit 40 ein Wrack. Außerdem hätte mein rechtes Auge wahrscheinlich Probleme gemacht.

Irgendwann bin ich aber zu der Erkenntnis gelangt, dass Piloten doch nur bessere Busfahrer sind, und bin schließlich in meinem wirklichen Traumberuf gelandet. Das Fliegen finde ich natürlich immer noch super.

Trotzdem bemerke ich in letzter Zeit bei mir eine leichte Skepsis, wenn ich im Flugzeug sitze. So geschehen gestern:
Der Flug nach London sollte um 07:10 Uhr starten, aber weil's schweinekalt war, mussten erstmal Tragflächen und Startbahn enteist werden. Grund genug, durch ein Schläfchen einen kleinen Zeitsprung einzulegen. Beim Start bin ich dann wieder aufgewacht, denn irgendwas fühlte sich falsch an: Die Maschine schien schon kurz nach dem Durchstarten nach links zu driften. So weit, dass der Pilot nicht Vollgas geben konnte, sonst wäre sie vielleicht ins Schleudern gekommen oder nach links ausgebrochen. Er hat dann wohl mit Gefühl versucht, die Mühle wieder auszurichten, nur wird bei 200 km/h die Landebahn ja recht kurz. Bevor wir abheben konnten sind wir tatsächlich noch über die leichten Wellen am Ende der Runway gefahren, die signalisieren »Junge, hoch die Kiste oder aussteigen. Ach nee, geht ja nicht. Wärste ma lieber Kampfpilot geworden!«.

Auf einem Flug nach L.A. ist an meiner Maschine mal ein Triebwerk ausgefallen, so dass wir notfallmäßig in Bangor zwischenlanden mussten. Das ging aber nicht, weil da die Landebahn für einen Flieger mit kaputtem Triebwerk zu kurz war, also mussten wir weiter nach Boston. Auf einem Anschlussflug gingen dann die Navigations-Computer nicht, so dass wir nochmal zwischenlanden mussten.
Aber das fand ich damals einfach nur spannend. Heutzutage würde mich das wohl beunruhigen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass mein Leben momentan einfach zu perfekt ist, um es in einem explodierenden Flugzeug auszuhauchen.

Da lobe ich mir doch Technik, sie so simpel ist, dass man sie nicht erklären muss:

16.12.04

Kneipp-Kur

Wenn morgens um fünf das Duschwasser nicht heiß wird, kann einem die Spiele-Präsentation in London glatt gestolen bleiben.

15.12.04

Wie der Herr, so's G'scherr

Mein linkes ist mein dominantes Auge. Das heißt ich nehme die Welt primär durch mein linkes Auge wahr. Wenn ich mir das Linke zuhalte, sehe ich zwar mit dem Rechten immer noch alles, verstehe das Ganze aber nicht mehr so richtig. Als Rechtshänder schieße ich gezwungenermaßen auch mit dem rechten Auge (Ihr wisst, was ich meine), und dabei komm ich auch klar. Aber als ich einmal auf einer James Bond Party als Largo gegangen bin (eine der leichtesten Bond-Verkleidungen: Neben einem Anzug braucht man nur eine Augenklappe) und extra trainingshalber das linke Auge abgedeckt hab, bin ich ständig an irgendwelchen Türrahmen oder Leuten hängengeblieben. Mit dem linken passierte mir das nicht. Ich kann auch nur meine linke Augenbraue dramatisch hochziehen; die rechte schwächelt ein bisschen.

Morgens, wenn mir die Welt zu hell ist, bleibt mein rechtes Auge meistens ein bisschen länger zu. Dafür schließt es früher, wenn ich besoffen bin.

Meinem Auto geht's momentan genauso. Da ist ein Birnchen ausgefallen, und nun klappt rechts nur noch das Standlicht. Und entgegen aller fachmännischen Einschätzungen aus dem Kollegenkreis konnte ich nicht razzfazz die Lampe rausdrehen und ersetzen, weil man da doch nicht so einfach rankommt wie alle dachten.

Aber was soll's. Ich komme seit jeher mit eineinhalb Augen aus.

14.12.04

R-Bytes-Tear

Wowie zowie, heute schon um 14:00 Uhr mit'm Arbeiten aufgehört. Und das völlig legal. »Ihr könnt alle heimgehen. Ist eh keiner mehr da, der Euch aufhalten könnte« meinte Christian, mein Leitender.
Redaktionsschluss ist super.

Endlich mal Zeit, meine Bude aufzuräumen und meine gewaschene Wäsche zusammenzulegen.
Früher habe ich solche Gelegenheiten dazu genutzt, meine Glatze nachzuscheren. Insbesondere nach einer Jura-Hausarbeit: Bei denen bin ich in der letzten Woche immer ziemlich verwahrlost und musste dann erstmal überflüssige Körperbehaarung entfernen, um wieder Mensch zu werden.

Das hatte dann immer so ein bißchen was Rituelles.
Wie in irgendnem Film, in dem sich der Held auf irgendwas vorbereitet.

Womit wir auch gleich zum eigentlichen Thema kommen:
In der FHM England war neulich eine Liste der 100 besten Filme für Kerle. »Because you can't have Sex all the time«. Komischerweise kenne ich von den Filmen alle. Alle bis auf einen. Und das ist ausgerechnet Platz 96, »Chopper«. Ausgerechnet deshalb, weil mir Petra den mal als einen guten Film verkaufen wollte, wohingegen ich überzeugt war, dass sie das nur sagt, weil Eric »The Hulk«/»The Hector« Bana darin mitspielt.

Aber mittlerweile hat sich Petra ja von Eric getrennt und gräbt jetzt an Vin Diesel rum.
Tja, Männer mit dicken Nasen und kurzgeschorenen Schädeln ham schon was für sich.

13.12.04

Aus! Aus! Aus!

Deutschland ist Weltmeister!

Nee halt, anners: Redaktionsschluss!

Der constant reader kennt sie schon, die gelegentliche Abgabe-Stresswoche-Blogabstinenz. Ehrlich gesagt kann man da das »Stress« auch rausstreichen, denn gestresst war ich nicht. Nur beschäftigt. Und weil die kindliche Kaiserin ja eh grad Snowboardfahren ist, hatte ich auch nix besseres zu tun. Naja, Bloggen vielleicht, aber wenn man den ganzen Tag ganz viele tolle Sachen schreibt, ist abends die Spaßkiste leer.

Aber jetzt geht's wieder. Redaktionsschluss ist zwar erst morgen, aber meine Seiten sind alle schon vom Layout aufgebaut, werden noch mal auf Schreibfehler und Gehudel untersucht und das war's dann.
Uiuiui, ich denke ja jedesmal »Das wird meine coolste Ausgabe«, aber diesmal... diesmal wird das bestimmt meine coolste Ausgabe! Okay, allzu viele waren's ja auch noch nicht.

Aber es ist in jedem Fall ein tolles Gefühl, was in der Hand zu halten, an dem man selbst mitgebastelt hat. Sowas gibt's in der Juristerei nicht.
Na gut, einmal hat sich im Restaurant ein Kellner smalltalkmäßig bei meinen Eltern über das neue Geldwäsche-Gesetz aufgeregt. Da konnte mein Vater dann sagen »Guter Mann, das ist von mir. Und es rockt! w00t!«
Aber das sind wohl doch eher seltene Szenen.

6.12.04

Alp(en)träume

Fallträume kennt ja jeder. Das sind die, in denen man träumt, dass man irgendwo runterfällt (daher der Name), inklusive »Huiiii«-Gefühl im Bauch.
Die hab ich nur ganz früher gehabt. Bis ich raushatte, in meinen Träumen die Kontrolle zu übernehmen, und dann wurden die ruckzuck zu »Hurra ich fliege«-Träumen. Und die sind leider sehr selten geworden.

Als ich gestern mit Frau Doktor »Kill Bill« gesehen habe, musste ich an bei der Szene, wo sich Boss Matsumoto so fest auf die Zähne beißt, dass sie kaputt gehen, an eine andere Traumkategorie denken, die mich eine Zeitlang verfolgt hat: Die »Ich beiße mir selbst alle Zähne raus«-Träume.
Die waren schrecklich. Darin dachte ich, ich beiße mit dem Unterkiefer über den Oberkiefer und ziehe dann den Unterkiefer mit aller Gewalt zurück, bis alle Zähne abbrechen.

Im Traum dachte ich immer, ich müsse meinen Unterkiefer vorschieben, um aus dem Unterbiss rauszukommen, aber das war genau falsch: Denn in echt hab ich einfach nur fest aufgebissen, und das Zähneknirschen kam gerade davon, dass ich im Schlaf wie blöd versucht hab, gegen den Widerstand der Verzahnung meinen Unterkiefer vorzuschieben.

Zum Glück ließ sich das mit einer simplen Plastik-Beißschiene korrigieren.

Seitdem ist der einzige wiederkehrende Traum der »Ich gehe zum Skifahren und vergesse was Wichtiges«-Traum. Den hab ich nicht erst, seit ich in München wohne, hatte ihn aber letzte Nacht mal wieder:
Darin stehe ich irgendwo auf nem coolen Berg, zusammen mit coolen Freunden, alle in coolen Ski-Klamotten und abfahrtbereit, bis ich merke, dass irgendwas fehlt. Heute hatte ich keine Skistiefel an! Also musste ich mich im total überfüllten Ski-Verleih anstellen, um endlich auf die Piste zu können.

Was auch immer ich in den »Ich gehe zum Skifahren und vergesse was Wichtiges«-Träumen zuhause gelassen hab, nie kriege ich Ersatz, bevor ich aufwache. Ich habe quasi noch nie vom Skifahren geträumt.

Vielleicht lag's letzte Nacht daran, dass meine Skistiefel seit meinem letzten Ski-Wochenende im Auto liegen. Vielleicht schicken die mir unterschwellige Botschaften.

5.12.04

Maniac Menschen

Heute ist großer Halbfinal- und Final-Tag der GameStar-Liga.
Hier treten wahre Profis auf. ProGamer. Das sind die, die mehrere Stunden am Tag nur ein spezielles Spiel spielen. Beinharte Sportler quasi.

Die Spiele werden im Internet übertragen und finden einen solchen Andrang, dass beim Finaltag der letzten Saison fast das gesamtdeutsche Internet zusammengebrochen wäre, wenn die Telekom nicht im letzten Moment noch einen Haufen zusätzliche Server ans Netz gebracht hätte.
Das Ganze ist also eine recht wichtige Veranstaltung. Schon im Achtelfinale hatten wir ein paar Zehntausend Zuschauer.

Vorhin war dann das Warcraft3-2on2-Halbfinale; der »[hUeBsChS]«-Clan gegen »Geh aB«.
Nach einer spannenden ersten Runde, bei der sich unsere WC3-Kommentatoren mal wieder überschlagen haben (die Jungs benutzen Wörter, die's eigentlich gar nicht gibt, und trotzdem versteht sie jeder), hat ein Spieler plötzlich eine Pause erbeten.
Nervenzusammenbruch? Sehnenscheiden-Entzündung im rechten Handgelenk? Angst-Pipi?

Nee, völlig falsch: Mittagessen war fertig...

Es ist der Mama eines ProGamers offensichtlich total schnuppe, was der Bursche da in seinem Kinderzimmer veranstaltet, und dass ihm 100.000 Leute dabei zuschauen: Um 13:50 Uhr gibt's Mittagessen.

Iss, Kind, damit Du groß und stark wirst!

3.12.04

Stream of Consciousness

Das dynamische Duo Petra und Fabi kommentieren dieses Wochenende die GameStar-Clanliga. Live und in Farbe. Na gut, nicht ganz live, sondern fünf Minuten verzögert, damit keiner bescheißt, aber auf jeden Fall in Farbe.

Einschalten!

1.12.04

Mittwoch

Heute tun sie's wieder.

Denn Sie wissen nicht, was sie tun.

Bei Nanni könnt Ihr übrigens regelmäßig Beweisfotos einsehen.