Kleine Abenteuer in der grossen Stadt

31.10.04

Awe you can eat

Grad bei Akakiko gewesen. Da kann man für 25 Euro so viel Sushi essen, wie geht. 25 Euro sind zugegebenermaßen nicht gerade wenig, aber die Kotzen-Nutzen-Rechnung ging bei uns (Christi, seine Julia und mir) auf. Das Geld haben wir locker wieder rausgeholt, denn nach zwei Stunden ging einfach nix mehr rein.
Und es gab nicht nur das Standard-Sushi-Gedöhns, sondern auch leckere Spießchen, Früchte, Süßkram oder auch gebratene Nudeln (»Ey, halt Dich nicht mit der Sättigungsbeilage auf, iss den teuren Kram!«).

Am Schluss haben wir dann noch eine Bonuskarte bekommen. Wenn man da 20 Felder voll hat, bekommt man nen Gutschein über 25 Euro. Sieben haben wir schon. Leider ziemlich fälschungssicher: Die Bedienung hat die Felder mit japanischen Kanji abgezeichnet. Die muss ich bei Gelegenheit mal Sarah zeigen, damit sie das übersetzt. Heißt wahrscheinlich »Ihr verfressenen Langnasen macht mir das Geschäft kaputt!«.

27.10.04

Respekt vor dem Alter

Von Peg für mich.
Vor Rührung reibe ich mir meine faltigen Augen.
Und hau ihm bei Gelegenheit die seinen blau.

26.10.04

Steuerberater

»Bitte wenden Sie bei der nächsten Gelegenheit.«
...
»Bitte wenden Sie bei der nächsten Gelegenheit.«
...
»Bitte wenden Sie bei der nächsten Gelegenheit.«

So klingt das, wenn man im Touareg mit Navigations-System vom vierten Stock des Parkhauses bis auf die Straße fährt.

24.10.04

Indian Summer

Der 24. Oktobär hat in Sachen Schönwetter gegenüber seinen Bärenbrüdern eindeutig die Nase vorn. Über zwanzig Grad, strahlend blauer Himmel, voll der Sommer eben. Grund genug, mal wieder Laufen zu gehen.
Der ganze Englische Garten war so voll mit Leuten, dass ich kaum vorwärts gekommen bin. Mag aber auch an meiner derzeitigen Form liegen (fitnesstechnisch, nicht volumentechnisch). Und offensichtlich haben auch die Münchner Nackten ihre Sommerklamotten noch nicht eingemottet: Jede Menge unbekleidete Rothäute auf den Wiesen. Perfekter Kontext für dieses Suchbild:

Gefunden bei Axel.

slut machine

Gestern bei Slut gewesen. Schöne Musik, nette Burschen. Philipp hat die vor einer Weile mal interviewt, und da haben sie behauptet, sie hätten kein Bock mehr auf Showbiz und würden nach dieser Tour aufhören mit dem ganzen Musik-Kram. Und gestern dann die große Überraschung: Alles gelogen, sie machen ja doch weiter. Ein Schelm, wer Übles dabei denkt. Die Konzerte sind jedenfalls mancherorts bereits ausverkauft.

Beim rythmischen Kopfnicken mussten Witscho und ich feststellen, dass wir Nackenschmerzen vom Vorabend haben. Wir werden wohl zu alt für den Quatsch. »München ist nix für Dich, hier wirste nur noch bekloppter«, meinte Witscho übrigens, aber der hat gestern auch Sprüche geprägt wie »Ich fühl mich wie'n Durchlauferhitzer: Oben kommen gekühlte Getränke rein, und [den Rest könnt Ihr Euch vorstellen]«.

Das Tolle an München ist unter anderem, dass man hier die meisten Menschen mehr als nur einmal trifft. Wenn man in Berlin ein nettes Mädchen entdeckt, muss man das sofort anspringen, sonst sieht man es nie mehr wieder. In München hingegen konnte ich die Versäumnisse vom Freitag gleich wieder ausgleichen: Hab das eine Mädchen wiedergetroffen!

23.10.04

Zur Erklärung

Gefunden bei defective Yeti

Grrrrrmpffff!

Braaaaains! Braaaains! hrrrrmmmaaaahhhh! Wrrraaaahhh! hnnnnrrrrrrrmmmmm!

22.10.04

D'oh!

Hätte gestern für lau zu den wunderbaren Keane gehen können. Erfahre ich heute. Argh.

21.10.04

Ordnungswiderlich

Kaum hat sich meine Juristen-Zukunft erledigt, gerate ich mit dem Gesetz in Konflikt: Das Einwohnermeldeamt hat spitz gekriegt, dass ich nicht mehr in Bonn wohne. Keine schlechte Leistung, wenn man bedenkt, dass ich da vor fünf Jahren weggezogen bin. Jedenfalls haben die ihre Abmeldungs-Aufforderungen fleißig nach Koblenz geschickt… wo ich ja auch seit nem halben Jahr nicht mehr wohne. Bis die also bei mir in Muc gelandet sind, haben die Bonner schon zweimal gemahnt und mir schließlich eine Geldbuße und/oder Haft angedroht. Da habe ich mich dann doch mal lieber abgemeldet.

Das heißt natürlich noch lange nicht, dass ich jetzt in Muc gemeldet bin. Was wiederum dazu führt, dass ich auch Münchner Strafzettel nach Koblenz geschickt bekomme. Zur Strafe habe ich für einmal falsch parken gleich zwei Knöllchen bekommen.
Zum Überspielen, oder was?

19.10.04

Trailer-Teaser

Petra hat heute gemotzt, es ginge in meinem Blog immer nur um's Saufen oder Schießen. Daher würde sie nur noch so selten kommentieren. »Pah!« sage ich dazu, immerhin geht es bei ihr offensichtlich nur um Kerle in Filmen, Gedichte, die keine Sau versteht oder Auto-Aggressionen (nicht zum verwechseln mit den aus der Psychologie bekannten Auto-Aggressionen; ihre treten nur auf der Autobahn auf).
Also präsentiere ich heute wie versprochen einen Kerl in 'nem Film. Noch dazu in einem, in dem Petra auch mitspielt (ganz rechts im Bild):

Wer wissen will, wo die Szene herkommt, muss sich die nächste GameStar mit DVD kaufen. Und die danach, und dann noch eine, und immer so weiter.

Dass es irgendwie ja doch wieder um's Schießen geht, dafür kann ich nix.

17.10.04

Attack of the Anal Intruders

Anders als Kinofilme haben Computerspiele ja international gleichlautende Namen. Mit Ausnahme von Frankreich vielleicht, aber die Franzosen spinnen ja eh.
Sollten sich Spielepublisher dann nicht mal langsam Gedanken machen, was ihre Spieletitel in anderen Sprachen bedeuten? Sony, global player par excellence, baut mitten in Berlin ein großes Sony-Center, und nennt dann ein Spiel-Addon »Aftershock«. Das wirft ein ganz anderes Licht auf das erste Planetside-Addon. Das hieß nämlich »Core Combat«. Kein Wunder also, dass der junge Mann auf dem Bild unten rechts so verzweifelt guckt:

Über »Aftershow Parties« lache ich ja schon seit Jahren. In Sachen Musik schießt allerdings Helmet den Vogel ab: Deren Platte von 1997 hieß »Aftertaste«.

16.10.04

Aus dem GameStar-Forum

»Ich hab die Nase voll!

Meine Städte versinken in Scheiße und ich hab alles ausprobiert (besiegte Städte auslöschen um keine Altlasten zu übernehmen, keine Bauernhöfe, geringes Wachstum durch hohe Steuern, Kanalisation etc. immer zuerst bauen, nur Stadtwache in die Stadt lassen, fähige Familienmitglieder Scheiße rausräumen lassen), man kann nichts dagegen tun. Kann man irgendwo in ner Datei die Scheißeproduktion ausschalten? Danke!«

Ich hoffe, der arme Mann ist Computerspieler und nicht etwa Tyrann in einer fernen, mongolischen Provinz.

15.10.04

Nur für Hartgesoffene

Schön blöd, wenn Geburtstag, Karaoke und Heftabgabe auf einen Tag fallen. Entsprechend falle ich heute, dem Freitag zum Trotze, nur noch ins Bett.

MC Sneaky Greek und sein Sidekick Fabulous Fabi beim Karaoken. Heute singt für Sie... das Niveau.
(Zugegebenermaßen funktioniert der Witz nur, wenn man ihn hört)

14.10.04

Mein Bär, der hat acht Ecken. Er ist ein Oktobär.

Und zwar der 14. Oktobär. Mein Geburtstag.
Huldigt mir!

11.10.04

Come in and find out

Mit der plötzlichen Erkenntnis, einem Irrtum aufgesessen zu sein, verließ ich das Maastrichter Poppen-Museum, ohne das Eintrittsgeld zurückzufordern.

8.10.04

Touch and go

Eben noch in NCE, jetzt in MUC, gegen Abend in CGN und morgen in…äh… Landgraaf. Das hat wohl noch nicht mal nen Bahnhof.
Deshalb bin ich grad dolle in Bewegung, und präsentiere nur kurz eine Urlaubsimpression:

Hier seht Ihr Dr. Robatze, Hasen-Ohren-Arzt und Freund meiner kleinen Schwester, bei einer Versuchsreihe über die maximale Spritzigkeit von Arschbomben.

3.10.04

Aus is!

Nu is ois vorbei.
Die Wies'n und die aktuelle WG-Zusammenstellung. Ina zieht nämlich heute aus, und Tonia ein. Beide hat man hier übrigens schon auf einem gemeinsamen Foto bewundern können. Ina hinterlässt auf jeden Fall einen bleibenden Ein- und Zahnabdruck. Auer.

Ich flieg jetzt erstma nach Nizza. Schön eine Woche Kot Azur. Viel besser als Teerstuhl übrigens. Am Freitag komm ich wieder nach München, nur um dann gleich nach Holland zu fahren. Voraussichtlich liest man also in dieser Woche nichts von mir. Naja, vielleicht steht ja ma was über mich in der Zeitung, man weiß ja nie...