Kleine Abenteuer in der grossen Stadt

29.6.04

Mehr Schweinskram

Ich teste gerade »Alias«. Das Spiel zu der doofen Serie mit der Geheimagentin. Man macht für so nen Test auch haufenweise Screenshots, also Bilder aus dem Spiel.
Und dieser hier ist mir besonders gut gelungen:

[Hier stand mal, wie der zustande gekommen ist, aber ohne Erklärung isses witziger]

Okay, das Spiel hat auch seine lustigen Seiten...

28.6.04

Weapons of Ass Destruction

Wenn Programmier schlampig werden oder einfach Pech haben, kommt es in Spielen manchmal zu »Clipping«-Fehlern. Dann werden die Grenzen der Spielobjekte nicht richtig berechnet, und es sieht mitunter so aus, als würde z.B. der Arm einer Spielfigur in der Wand stecken, wenn diese zu nah aneinander stehen. Oder eine Spielfigur durchbricht aus Versehen eine Level-Begrenzung und fällt aus dem Spiel. Oder zwei Figuren laufen beim Kämpfen ineinander.

Aber noch nie habe ich so sehr über einen Clipping-Fehler gelacht wie über den folgenden. Dabei ist mir sicherlich eine Ader im Hirn geplatzt. Verdient hätte ich es zumindest:

Das ist übrigens aus Lineage 2.

27.6.04

Krise in Kabul

Flaschenöffner werden knapp!

Sag mal was lustiges

Ich bin beizeiten ja mal recht albern. Unter Alkoholeinfluss wird das auch nicht besser. Das haben die Burschen, mit denen ich neulich Fußball geguckt hab, recht schnell gemerkt:
Wie der hochverehrte Herr Tolksdorf schon seit Jahren weiß, kann man mich mit Wörtern wie »AA« durchaus zum Lachen bringen. Das hat Mitbewohner Philipp an diesem Abend schamlos ausgenutzt.

Woraufhin mich seine Freundin Renata am nächsten Tag mit den Worten »Hallo. Pimmel!« begrüßte.

26.6.04

Geil!

Ich find's auch super!

24.6.04

Three lions on a shirt

...und wo wir grad dabei sind:
vier liebe Menschen sind der Meinung, ich sähe aus wie David James, Torwart der englischen Mannschaft. Nur blasser.
Gerade hab ich den zum ersten mal gesehen, und fühle mich nun geehrt. Ich glaub, ich guck mir glatt das Spiel gegen Portugal an. Die können nämlich alle richtig spielen, die Herrschaften. Und auf unserem Fehlfarbfernseher macht das ja alles gleich doppelt so viel Spaß.

Deutschland ist Weltmeister!

Der Frauen-Fußball hält die Fahne hoch.
Das sollte in diesen schweren Zeiten nicht vergessen werden.

Das erste Heft

Woohoo! Meine erste GameStar ist da!
Buh! Da ist ja gar nix von mir drin!

In der Tat findet sich da von mir nur ein News-Beitrag. Und meine dumme Fratz im Impressum. Und zwei, drei Screenshots von mir. In einem falle ich aus einem explodierenden Hubschrauber, das kann auch nicht jeder.
Der Rest ist in die nächste Ausgabe verschoben worden.

Trotzdem konnte ich gestern mein erstes Autogramm geben. Lag aber nur an meinen berühmten Kollegen, in deren Glanz ich mich sonnen konnte. An meinem Karaoke-Gekrächze kann's nicht gelegen haben.

Außerdem sind meine GameStar-Visitenkarten gekommen, und ich hab's indirekt nochmal ins Feuilleton der SZ geschafft: ein Artikel über die Bundesprüfstelle und ihren neusten Coup, die Indizierung von Manhunt.
Dieses war sein letzter Streich.

22.6.04

Mama Mia

Aufgrund vereinzelter Anfragen, wer eigentlich »Mia« ist, sehe ich mich im Erklärungszwang:
Als mein älterer Bruder Christian laufen lernte, wankte er von Verwandtschaft zu Bekanntschaft, wobei jeder die Arme in seine Richtung reckte und sagte »Komm zu [hier Name einsetzen]!«, also z.B. »Komm zu Peter!« oder sonstwem.
Da meine Eltern aber sehr vernünftig sind und so'nen Kinderscheiß nicht mitmachen, hat meine Mutter mit dem Protokoll gebrochen und gesagt »Komm zu mir!«.

Damit war's für meinen Bruder also klar: Der da ist Peter, der da ist [hier Name einsetzen], und die da, das ist die Mia. So war das. Und das haben die kleinen Geschwister natürlich übernommen.

Ein Glück hat man sich, was die Schreibweise angeht, schnell auf »Mia« statt »Mir« geeinigt, sonst würde ich meine Mutter wie eine zwischenzeitlich verglühte russische Raumstation nennen.

Ich brauch Webspace

Dann könnte ich nämlich das ein oder andere Juwel selbst uploaden und müsste nicht auf den Blog des werten Kollegen Lott verlinken, sondern könnte sowas von meiner eigenen Seite aus verbreiten und so tun, als hätte ich's selbst gefunden. Ist nämlich lustig.

Aber demnächst bau ich mir ne eigene Homepage, und da wird dann dieses Blog hier gesichert. Wenn bei Blogger.com nämlich jetzt alle Festplatten abrauchen, ist alles im Eimer.

So wie die Platte von Hacki, dem langjährigen Mixer von Hurricane Doris a.k.a Superdoris a.k.a Schatzi im Silbersee. Dabei sind die Aufnahmen unseres genialen ersten und letzten Konzerts (Thema meines allerersten Postings) mit drauf gegangen. Sehr ärgerlich. Dabei hätten wir hier wahrscheinlich im Backstage spielen können, weil Philipp für seinen Radiosender Newcomer gesucht hat, die da für Freibier hätten spielen wollen.
Und der Laden gefällt mir echt gut. Hab da am Samstag schön mit dem Kollegen Klinge Köppe aneinandergehauen, während das Schmitzchen und der Pepper Köppe geschüttelt haben.

Zum Koppschütteln ist auch, dass ich schon wieder nicht früh genug ins Bett geh. Da wird die Mama wieder schön mit mir schimpfen...

21.6.04

Durchlauferhitzer

Waldläufer kennt ja nu jeder. Zumindest jeder, der den Herrn der Ringe auf deutsch gelesen hat (eigentlich unverzeihlich, das zu tun).
Ich entwickele mich hier jedoch langsam aber sicher zum Nachtläufer. Weil ich nämlich noch nicht so recht weiß, wo hier eigentlich die Nachtbahnen langfahren, gewöhne ich's mir gerade an, im lockeren Laufschritt heim zu traben. Aber ich glaub, ich bleib auch dabei. Schwabing ist schön zum nächtlichen Durchlauf, und nach nem Abend in verrauchten Kneipen und Clubs muss man zuhause ja eh duschen. Da macht es auch nix, wenn man vorher ins Schwitzen kommt.

Heute morgen war der Heimweg besonders nett. Das war so gegen sechs, halb sieben, es war schon hell, die ersten echten Läufer waren unterwegs, und dann hat's auch noch angefangen, sommerlich zu regnen. Schade nur, dass ich heute arbeiten musste. Aber das geile ist ja, das mir das Arbeiten riesig Spaß macht, und das kann man dann schonmal am Sonntag machen. Eh besser als verkatert im Bett rumzuoxidieren.

Beim Heimlaufen hab ich dann wohl auch noch das Enchiladas gesehen, in dem ich mal vor sieben Jahren war. Das ist son TexMex-Franchising-Laden, den's damals dann irgendwann auch nach Koblenz verschlagen hat. Mittlerweile haben die in Koblenz aber bestimmt schon wieder zugemacht, weil sie mit mir ihren treusten Long Island Icetea-Abnehmer verloren haben.

Hat »Franchising« eigentlich was mit »French Kissing« zu tun? Und wenn ja, was zur Hölle ist das für eine Widerwärtigkeit!?

19.6.04

Arschloch-Sonderuntersuchung

Zu meiner Teenie-Zeit war es bei den coolen Kids Mode, die Polizei scheiße zu finden. Das war ein Trend, dem ich mich nie angeschlossen hab. Das Prinzip Polizei beruht ja auf der Idee, dass man von denen Hilfe bekommt, wenn man sie braucht.
Zu der Zeit, als die coolen Kids aus dieser Phase rausgekommen sind, bin ich langsam aber sicher zu der Erkenntnis gelangt, dass Polizisten leider alle dumm und faul sind und man von denen keine Hilfe erwarten kann: Da gab's zum einen die Episode, als meine damalige Freundin von nem Besoffenen belästigt wurde und der Polizist, der die Anzeige aufgenommen hat, nach fünf Minuten zurückgerufen hat und sie nötigen(!) wollte, die Anzeige zurückzunehmen. War nämlich kurz vor Schichtwechsel und der hatte keinen Bock drauf, jetzt noch Schreibkram machen zu müssen.
Die andere Episode war die, als ich am Koblenzer Bahnhof nem Typen ausgeredet hab, seine Frau weiter zu schlagen, und der anrückenden Polizei dazu nur eingefallen ist, mich wegen meines abgelaufenen Ausweises zu rügen.

Mit Ausweisen scheinen die's zu haben, denn als Pepper gestern beim Autofahren seinen nicht dabei hatte, haben die vor der Milchbar lauernden Polizisten sofort zugeschlagen. Kein Wunder, dass die nie da sind, wenn man sie braucht. Weil die lieber vor Diskos rumlungern um Geld für ihre Dienst-BMW zu verdienen.
Großzügigerweise haben die Beamten davon abgesehen, auch noch Verbandskasten und Warndreieck zu kontrollieren. Letzteres blitzte eh in meinen Augen und war nicht zu übersehen. Seit ich kein Jurist mehr werden werde, hab ich nämlich keine Bedenken mehr, frech zu Polizisten zu sein.
Aber die Abgas-Sonderuntersuchung war abgelaufen, was auch noch auf die Rechnung sollte. Aber glücklicherweise hatte die Halterin des Wagens schon einen dazugehörigen Bußgeldbescheid, und den auch dabei, und so haben die Raubretter von weiterem Schaden abgesehen.

17.6.04

Kraut-Surfing

Nu kann ich ja endlich wieder guten Gewissens im Internet surfen. Scheise, dieser Ausdruck ist so lame, aber irgendwie kann man das nicht anders sagen. Oder kann man »browsen« sagen? Ich sag ab jetzt browsen. Also, ich browste dann so im Internet... oder muss man sagen ins Internet, damit's dem brausen ähnlich klingt?

Ok, ich hab dann jedenfalls gesurft und wollte nach dem Line-Up der Rheinkultur gucken. Und was finde ich da unter Programm?

Meine kleine Schwester Victoria.

Das war ihre kurze brünette Phase und Incubus auf der Rheinkultur. Das ist nu schon drei Jahre her, aber denen scheint das Bild immer noch zu gefallen. Ihr dürft ma raten, wer Mademäusele da auf den Schultern trägt.

Internet Galore!

C'MON! dadadadadadadaaa dadadadada IT'S ON!

Tatsächlich. Ich kann ab heute auch zuhause ins Internet. Wer hätte gedacht, dass T-Online sowas hinkriegt.
Prima. Hiermit ist dann der Umzug offiziell abgeschlossen.

So, dann kann ich ja auch ma anfangen, Bilder zu posten. Aber jetzt muss ich erstmal was essen.

14.6.04

Unglaublicher Überfall

Erwähnte ich bereits, dass ich neu hier bin? Bestimmt. Immerhin ist das ja Sinn dieses ganzen Blog-Seminars.
Entsprechend nervös reagiere ich auf die Ankündigung, ich dürfe für die nächste Ausgabe eine fünfseitige Reportage machen. Für einen, der bislang nicht einmal einen einzigen Spieletest geschrieben hat, ist das ein wenig aufregend. Das rechtfertigt gar ein Ausrufungszeichen.
Hier ist es: !

Unglaublicher Zufall

Tja, da sitzte ich mit einem Kollegen bei ner Mass Bier (scheiße, dieses ganze »ss/ß«-Gedöhns macht mich ganz porös!) und rede über Ex-Freundinnen. Schwerpunkt die, die man schlecht behandelt hat. Da fiel mir dann nur eine ein. Reicht ja wohl auch.
Just in diesem Augenblick unterhält sich meine Schwester 500 km weiter mit eben diesem Mädchen! Die natürlich mittlerweile ich Muc wohnt! Und sich heute tatsächlich bei mir gemeldet hat! Sowas!

13.6.04

Schrauben kleben

Geht's nur mir so, oder muss man alles, was man bei Ikea kauft, irgendwo im Mittelteil der Aufbauphase nochmal abbauen, weil irgendwo ein scheinbar unwichtiges Teil falschrum ist? So ging's mir bei der einen Kommode, und beim Bett auch. Aber nix im Vergleich zu dem Drahtseil, das ich gespannt habe: Da sollte man das Drahtseil in ein Röhrchen friemeln und dann mit zwei kleinen Schräubchen fixieren. Klingt einfach, isset aber net! Ich hab ne halbe Stunde gebraucht, um die Drecksschräubchen mit einem Mini-Imbusschlüssel festzudrehen, nur um festzustellen, dass die das Gewicht von zwei Indira-Vorhängen nicht halten können.
Irgendwann hatte ich die Schnauze voll, hab mir Superkleber gekauft und das Drahtseil in die Röhrchen geklebt.
Und er sah, dass es gut war.

Heute ist Europawahl. Ich glaube, ich wähle... Italien. Auf keinen Fall Spanien. Oder kann man auch sein eigenes Land wählen? Egal, Hauptsache ist ja, man geht wählen.

11.6.04

Setzen, sechs!

Auf vielfachen Wunsch einer Einzelnen musste ich in meinem letzten Posting »weiss« durch »weiß« und »fleissig« durch »fleißig« ersetzten. Weil's richtiger ist und schön macht.
Nu weiß ich auch, was Diphthonge sind.

Und ich dachte immer, das wäre was zum Anziehen...

Kühler machen wärmer

Gestern ist in München der Sommer ausgebrochen. Und bei mir der Kopfschmerz. Aber das lag nicht am Wetter, sondern am Karaoke und den Folgen.

Naja, wie jeder weiß, ist Wärme nicht gut für Computer, und deshalb baut man Kühler in die Dinger ein. Je mehr, desto besser. Ich hab sechs davon. Die pusten also fleißig Luft auf die Chips, und das soll helfen. Den Computern vielleicht. In nem kleinen Zimmer ist das nämlich ziemlicher Mist. Die warme Luft muss ja irgendwo hin, und wenn's drumherum nur 40 m³ Luft gibt, sind die schnell mit warmer Computerluft ausgetauscht. Hmm, lecker. Und schön warm.

Ich hab ab jetzt immer Sommer.

9.6.04

Bettman

Hurra! Mein Bett ist da!
Scheiße! Mein erstes Gehalt ist weg, bevor's da war!

Ich hab nämlich ziemlich genau mein geschätzes Netto-Gehalt zu Ikea getragen. Und es ist dageblieben. Wer mein Gehalt kennt, darf entscheiden, ob das nu viel war oder nicht. Gemessen an meinem Wohnraum habe ich auf jeden Fall ne Menge Zeugs dafür gekriegt. Es verbleiben fortan zwei bis drei m² in meiner Bude unbebaut, die ich mit meinem neuen Bürostuhl großzügig befahren kann.

Genug über meine Bude gesagt. Nächste Woche bekomme ich da angeblich Internet, und dann poste ich mal ein Foto. Wenn ich noch genug Platz hab, die Kamera zu heben.

Weil morgen frei ist, werde ich heute zum ersten mal in Muc ausgehen. Mal abgesehen von den Abenteuern meiner Offiziersschulenzeit in Fürstenfeld-Bruck, im Zuge derer ich von zwanzig besoffenen Offiziersanwärtern auf Händen durch diverse Großraumdiskos getragen wurde. Danke an Tolksdorf an dieser Stelle. Wobei, wer hat mich damals eigentlich dazu angestiftet, halb nackt auf ner Box zu tanzen...?

Heute abend also Karaoke-Massaker! Oder eher Karaoke-Gangbang, wie eine nicht näher zu benennde Heiratsschwindlerin nun sagen würde.

Also gut, nun bin ich also schon eine Woche im Kreise meiner neuen Kollegen. Es ist also allerhöchste Zeit, mich mal richtig zum Affen zu machen. Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich ja erst letztes Jahr in München ausgegangen bin. Anlass waren die GameStar-Awards (wie passend), und am Ende des Abends war ich angeblich so voll, dass ich angeblich meinem Zimmergenossen, einem damaligen Referendar bei der BPjM, auf die angebliche Zahnbürste gekotzt hab. Oder auf die Schuhe.
Ach, was weiss ich denn, ich kann mich nicht mehr erinnern. Ich war angetrunken.

8.6.04

Traum-Urlaub

Auf meiner Zugfahrt nach München (runter) saß vor mir ein Typ mit Laptop, der in mühevoller Kleinstarbeit seine digitalen Urlaubsfotos bearbeitet hat. Der muss wohl in den Bergen gewesen sein, jedenfalls waren auf den Fotos welche drauf. Und was da sonst noch so rumfliegt, also Kühe, Feldwege, Bauernhäuser und der ganze idyllische Mist.
Aber nein, das war dem Herrn wohl nicht idyllisch genug. Deshalb hat er Pixel für Pixel Stromleitungen, Straßenlaternen oder Gullydeckel entfernt. Einmal hat er sogar einen Feldweg begradigt. Da war wohl zu viel Schotter am Rand. Wenn das Ergebnis komisch aussah, also oft genug, hat er mit einem Weichzeichner die Konturen verwischt. Das sah dann so aus, als hätte einer auf die Kameralinse gehustet.

Das einzige, was mich an den Fotos gestört hat, war seine potthässliche Freundin. Aber die hat er dringelassen.

6.6.04

Münchner Triade

Sehr bizarr. Scheinbar haben in München fast alle China-Restaurants die gleiche Karte. Jaja, wird jetzt der geneigte Leser sagen, das haben sie ja alle: Schweinefleisch süss-sauer, gebratene Nudeln mit Hühnerfleisch usw... Aber in München haben sie fast alle eine identische Karte. Wenn z.B. bei "Hot Wok" die sieben Kostbarkeiten die Nummer 34 haben, stehen die Chancen gut, dass auch "Hop Sings", "Zur Pekingente" und jeder andere Chinese unter dieser Nummer ebenfalls sieben Köstlichkeiten feilbietet.
Und weil China-Essen vom Lieferservice ja eh immer gleich schmeckt, kann man mit einer beliebigen China-Karte in ganz München bestellen und sich vom Preis überraschen lassen.

Vielleicht machen die alle ihre Karten bei der selben Druckerei. Aber wahrscheinlich steckt hinter allem die Chinesen-Mafia, denen der Verwaltungsaufwand zu groß wurde.
Na denn, guten Appetit.

Ich bin heute kurzfristig rauf nach Koblenz gesprintet. Morgen Beerdigung.

Hmm, ist Koblenz von Muc aus gesehen oben oder unten? Fährt man rauf oder runter?
Einerseits liegt Koblenz ja nördlich, und weil Norden auf der Karte ja grundsätzlich oben ist, fährt man rauf. Andererseits liegt München höher über Normalnull; insofern fährt man runter.
Ich für meinen Teil fahre ohne Frage rauf. Wie seht Ihr das?

4.6.04

Chamäleon-Fußball

Ich habe meine Glotze extra zuhause gelassen. Bei 16m² muss man Platz sparen. Ne TV-Karte für den Rechner tut's ja auch.
Allerdings haben wir im Wohnzimmer einen lustigen Fernseher. Das linke Drittel der Mattscheibe ist grün. Dafür ist das rechte Drittel lila. Die Mitte ist halbwegs normal.

Wenn man sich dann Fußball anschaut, kann nur noch der Fachmann folgen. Wegen der Farbstörungen gibt's jedes Trikot in drei Farben. Bei zwei Mannschaften macht das ungefähr sechs Farben. Wenn die Spieler dann von rechts nach links durch's Bild laufen, wechseln sie unterwegs zweimal das Trikot. Wenn dabei von links nach rechts ein Gegenspieler vorbeikommt, macht der natürlich das gleiche. Und wenn in einer Totale alle um den Ball rumlaufen, isses endgültig vorbei. Ein Kaleidoskop ist ein Scheiß dagegen.

Aber so kann sogar ich dem Fußball einen gewissen Reiz abgewinnen. Philipp, mein Mitbewohner mit einem "L" und zwei "P", schaut wohl gerne mal Fußball, und seit Dienstag bin ich auch Fan.

Ich kauf mir doch keine TV-Karte.

3.6.04

Der erste Artikel

Woohoo! Ich habe Layout-Entwürfe meiner beiden ersten Artikel gesehen. Geilo. Acht Seiten, an deren Ende mein Namenszeichen steht. SI, Senor!

Dafür isses nu schon wieder 19:30, und ich habe mal wieder keine Zeit, gepflegt einkaufen zu gehen. In der Nachbarschaft gibt's nämlich einen Wallmart. Das Ding ist so groß wie ein ganzes Flughafenterminal! Da hat man in einer halben Stunde gerade mal das Regal mit schokoladeüberzogenen Frühstücksflocken abgelatscht. Vielleicht schaff ich's heute mal bis zu den Haferflocken. Ich kenne da eine nicht näher zu benennende junge Dame, die beim Betreten dieses Etablissements vor Reizüberflutung sofort einen Hirnkrampf erleiden würde.

2.6.04

Die Welt kreist doch nicht um mich...

...wie ich leider feststellen musste. Während für mich hier eine neue Ära angefangen hat, hat anderswo eine aufgehört. Gestern ist eine der stärksten Frauen gestorben, die ich kannte.

Wenn's drauf ankommt, weiß ich natürlich mal wieder nicht, was ich sagen soll. Oder schreiben. Das letzte, was ich von ihr gehört habe, war, wie stolz sie auf mich ist. Wegen Gamestar und allem. Dabei gab's zu der Zeit schon weiß Gott andere Sachen, über die sie sich Gedanken machen musste.

Nicht zuletzt weil sie einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben zur Welt gebracht hat, werde ich sie nie vergessen.

1.6.04

The Igel has landed!

Bin gut angekommen. Fünf Stunden sehr entspannte Fahrt. Nur einmal von nem monströsen Riesenauto gedrängelt worden. Wobei, als der an mir vorbeigerauscht ist, hab ich gemerkt, dass der wahrscheinlich noch 50 Meter weg war. Der war halt einfach nur SO monströs: ein silberner Maibach! Schwer Gerät!

Hohes C gibt's jetzt auch in der PET-Flasche. Hab gleich ma eine gekauft und auf der Fahrt geleert. Scheinbar haben die da Endorphine beigemischt. Jedenfalls hatte ich auf der ganzen Fahrt über gesteigerte Glücksgefühle und bin gelegentlich in hysterisches Gelächter ausgebrochen, z.B. darüber, wie toll meine Außenspiegel eingestellt waren. Liegt aber vielleicht auch einfach an meinem neuen Lebensabschnitt.

One small step for a man, one giant leap for a university drop-out.

Dummerweise habe ich in meiner Bude noch keinen g'scheiten Internetanschluss, kann daher nur von der Arbeit aus bloggen. Fotos gibt's also erstmal nicht. Aber es gibt ohnehin nicht sonderlich viel zu knipsen: mein Zimmer muss ich erst noch streichen, und Möbel sind ja eh noch keine drin. Ach feck, ich muss ja noch Farbe kaufen! Nix wie raus hier!