Light my Weihnachts-Fire
Gestern war Weihnachtsfeier. Mit Getränken, Musik, Gesang, tollen Überraschungen und festlicher Deko.
Ich: »Was krieg ich, wenn ich die Christbaumkugel da mit nem Dropkick runterhole?«
Rob: »Ich schätze ne Abmahnung.«
Irgendwann kamen dann auch noch vier Tanten mit Saxophonen und knappen Kleidchen: Der »Hot Sax Club«. Der Name funktioniert offensichtlich nur, wenn man ihn hört. Unser aller Chef hat die Damen auch gleich vorgestellt.
Allah Chef: »Sie haben ja sogar schon mal mit Bill Clinton gespielt.«
Hot Sax Club-Tussie: »Bitte?«
Allah Chef: »Sie haben schon mal mit Bill Clinton gespielt?«
Tussie: »Ahso, ja, hatte ›Dietlinden‹ verstanden!«
Rob: »Ich hab ›von hinten‹ verstanden...«
Nette Überraschung, als ich schließlich heim komme: Der Bauschutt-Container vor unserem Haus ist weg! Und wir haben ein neues Stahltor. Sehr fesch.
Sehr scheiße: Mein Schlüssel passt nicht. Der hat zwar auch schon auf das alte Tor nicht gepasst, aber das war auch immer offen. Ich laboriere also knapp fünf Minuten am Schloss rum, versuche, den Schlüssel reinzumonstern, hilft aber alles nichts. Muss ich wohl Moritz, den Aushilfsmitbewohner, wachbimmeln.
Oha: Wir haben auch ne neue Klingelanlage. Schön, in der alten hing unser Namensschild ganz schepp drin. Aber das fehlt irgendwie in der neuen - ich weiß nicht, wo ich klingeln soll. Also Handy rausfummeln, Moritz anrufen. Der hat zwar schon gepennt, geht aber zum Glück ans Telefon. »Mach ma bitte die Tür auf, ich komm hier nicht rein!«, sag ich. Sagt er: »Klar, Moment.« Nichts tut sich. »Mach ma!«, sag ich, »Ich mach ja!«, sagt er. Aber die Tür rührt sich nicht. Ich höre noch nicht mal den Türöffner brummen.
Was zweifelsohne daran liegt, dass ich vorm Tor eines falschen Hauses in einer falschen Straße in einem falschen Block stehe.


10 Comments:
liebster fabian, es wäre auch vertretbar gewesen, den anruf ohne durch alkohol bedingte orientierungsprobleme zu tätigen. ein moritz ist per se eine immer weckenswerte person, gibt doch der name schon vor, zu welcher spezies der herr zu rechnen ist: student, söhnchen, lotterlebemann.
9/12/05 16:47
xD
[ja mehr hab ich dazu net zu sagen]
9/12/05 17:09
und du sagst ich sollte weniger trinken.....
9/12/05 17:48
Hee...auch Studenten sind Menschen.
Nur nachts nicht oft zu Hause um betrunkene Mitbewohner die Tür aufzumachen (vorrausgesetzt die Person steht vor der richtigen, sondern meistens selber gut heiter auf Achse *fg*
9/12/05 19:23
Was vergleichbares hatte ich bisher nur im Toronto Holyday Inn. Schlüssel passt auf einmal einfach nicht mehr, im 2. der von uns angemieteten Zimmer war gar schon Putzpersonal am Werk, keine Koffer mehr drin und auf dem Monitor prangte ein "You have sucessfully checked out" Schriftzug.
Nachdem man eine viertelstunde die Rezeption beschimpft hatte stellte sich heraus dass wir ein Stockwerk zu früh aus dem Aufzug raus sind.
9/12/05 19:52
sehr hübsche anekdote.. und ich dachte, das mit der Sauferei hätt sich nach dem Oktoberfest wieder relativiert.
nett schaut er aus, der rob, und dann mag er auch noch scrubs. sympathisch!
willkommen zurück!
9/12/05 21:16
roflmao, n1
[mehr gibt es dazu net zu sagen]
10/12/05 00:29
Ich bin ein Moritz! Aber keine weckenswerte Person! Allerdings bin ich sowohl Student, als auch Söhnchen, um den Lotterlebemann nicht zu vergessen. Speziell letzterer hing dies Woche stark raus...Mittags wachgeklingelt worden...deshalb fiel das mit dem Student-sein auch flach..
Aber wieso erkennt man det am Namen??? Würde mich interessieren, zumal es ja offensichtlich stimmt..
10/12/05 05:19
wunderschön (manchmal freue ich mich auch für andere)
10/12/05 23:35
*runterwieÖl* hehe besten Dank für das Kompliment, liebe Antje :)
14/12/05 18:01
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